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Friedel Moritz (Hanau, 11. Februar1918 – Karlsruhe, 26. Januar1991) war ein DeutscheKomponist, Dirigent, Oboist und Musikverlag.
Lebenszyklus
Moritz erhielt während seiner Schulzeit Musikunterricht für Klavier und Oboe. Er studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, dann einfach Wintergarten genannt. Im Alter von 18 Jahren erwarb er sein Diplom als ausführender Musiker. Er wurde Oboist in der Band der damaligen Reichsarbeitsdienst, später in einer Militärkapelle der Bundeswehr. Er studierte an den Militärmusikakademien in Wien, Prag und Berlin mit dem Ziel, das Diplom als Musikmeister. Aber der Ausbruch des Zweiter Weltkrieg beendete diese Ausbildung. Nach Kriegsende und anschließender Kriegsgefangenschaft konnte er sein Studium nicht wieder aufnehmen. Moritz fand eine Anstellung als Angestellter in einem Ausbildungsbetrieb in Seligenstadt. 1951 wurde er Dirigent des Stadtkapelle Seligenstadt und blieb in dieser Position bis 1966. Er steigerte das musikalische Niveau dieser Blaskapelle, die ein Konzert in der Hessischer Rundfunk (HR) bereitgestellt.
Am 28. März 1954 gründeten er und Ludwig Herd und andere Dietzenbach das Volksmusikverband Rhein-Main (VRM) an, die jetzt als Hessischer Musikverband ist ernannt worden. Er wurde auch Präsident dieser Föderation. Später wurde er auch Zweiter Bundesmusikdirektor des Bund Deutscher Blasmusikverbände (der Landesverband) und war dort auch Mitglied des Musikausschusses.
Moritz dirigierte auch andere Blasorchester wie die Musikverein 1921 Bernbach (1863-1966) und die Musikverein Morsch 1892 e.V. von 1968 bis 1988.
1966 wurde er Vorstandsmitglied im Musikverlag Wilhelm Halter in Karlsruhe. 1976 gründete er seinen eigenen Musikverlag Neuer Blasmusikverlag F. Moritz auf. Als Komponist hat er mehrere Märsche geschrieben, die sich in einer Sammlung befinden OKay März Serie wurden veröffentlicht.
Veröffentlichungen
- Hellmut Haase-Altendorf - Mit ihm endet ein Kapitel der Nachkriegs-Blasmusikgeschichte, in: Die Blasmusik, Offizielles Organ des Bundes Deutscher Blasmusikverbände e.V., Freiburg im Breisgau, Bd. 2, Februar 1990, S. 46-47
Literaturverzeichnis
- Wolfgang Suppan, Armin Suppan: Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens, 4. Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Schulz GmbH, 1994, ISBN 3-923058-07-1
- Wolfgang Suppan: Blasmusik in Baden: Geschichte und Gegenwart einer traditionsreichen Blasmusiklandschaft, Freiburg im Breisgau: Fritz Sculz, 1983, 704 S., ISBN 3-923058-02-0
| Bibliographische Informationen |
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Virtuelle internationale Normdatei:309604483 |