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Grafschrift
Grab des Dichters J.C. Bloem, mit einem Zitat aus Bloems Werk

EIN Epitaph oder Epitaph ist eine kurze Gedicht oder einige Sätze, die dem Verstorbenen und dem Grabstein sind eingraviert - es ähnelt einem Epigramm. Normalerweise wird der Verstorbene mit dem Epitaph geehrt. Oft liegt auch ein Bibeltext auf dem Grab oder nur die Buchstaben RUHE IN FRIEDEN (Ruhe in Frieden, Latein vor dem Ruhe in Frieden).

Die Tradition der Grabinschriften ist Jahrhunderte alt. Das Schreiben von markanten Grabinschriften kam im Römische Republik und das nachfolgende Reich sehr in Mode.[1]

Auf dem Grab von J. C. Blume die letzte Zeile seines Gedichts 'Remembrance' lautet: 'Gone, goes, oh and going forever.'

Das Epitaph von Adrian Roland Holst:

was war war

Epitaphe als Literatur

Einige Epitaphe sind literarische Produktionen, die als Gedichte der Meditation oder des Spottes gedacht sind. Diese Epitaphien sind nicht dafür gemacht, in Stein gemeißelt zu werden, sondern sollen gedruckt werden. Das kann Selbstironie, morbider Humor oder politische Kritik sein. Joost van den Vondel schrieb ein vernichtendes Epitaph für den Deutschen ErbinGottfried Heinrich zu Pappenheim, der Zerstörer von Magdeburg,[2] und Multatuli veröffentlichte eine Reihe von verächtlichen Grabinschriften für Thorbecke.Verschiedene Dichter haben ihr eigenes Epitaph geschrieben.

Fragment aus der Handschrift "Grafschriften te Gent", geschrieben im 19. Jahrhundert.[3]
Epitaph auf den Grafen von Pappenheim
Geschrieben aus Maeghdenburg
Aen de Graef van Papenheyn.
Hier ist eine verrottete Hündin, der Kopf von Mördern und Schlägern:
Gedaeght für 't Vyerschaer Godts, von soo vielen duysend Seelen
Aerts-vyandt, Pest und Fluch der Menschheit:
Wer sich an Mord, Gewalt und Ladypower erfreut:
Wer feiert weder Aal noch Un-Aal; weder der heyligh noch der unheyligh:
Und ghas die Bosheit ruymt; und halte das Übertreten für veylig:
Dieser Knebel, dieser Schlingel, der Stadt und Land zerstört;
Und die sijn Hengsten jaeght in 's Landt-mans suren Oegst:
Diese Bluthunde und Tyrannen; erstaunt über Mitleid;
Er blutet aus den Venengetränken und Tränen fließen aus den Augen.
Kerckräuber, Uhrendieb, Mannviller, großer Henker:
Den Gott erlöst hat und alles sucht und vernichtet:
Der sein Wissen durchkämmt und mit Reue atmet;
Das stillt Würgen und trampelt auf schwangeren Frauen herum.
Wie bedeutet es Huren? und wende sein Ruh ans Licht!
Verfluche ihn, denn er stinkt, und spucke ihn in den Anblick.
Die Krayen fliegen die Neugier; nicht fressen für den Raben;
Entsäteter Himmel hier, mit Blutungen, um das Feld zu erfrischen!
Welche Schatten waren hier? Man hört einen Gläubigen.
Diese Seele verfolgt ihre Blutungen, Und das Vieh verweilt nach ihrem hoy.

Isaac da Costa schrieb im 19. Jahrhundert das folgende Epitaph:

Der Römer Themis trauert am stillen Grab des Guten:
es ist VAN DER KESSEL, dessen Gebeine hier begraben liegen!
Wer immer du auch sein magst, der soll sich diesem Grab nähern,
Ist es mehr als ein Seufzer für das Irdische, das dein Herz erfüllt,
und ist es sensibel für Einfallsreichtum, Fähigkeiten,
für unverfälschte Tugend und Reinheit der Manieren;
also hier, im Namen des Orakels des Gesetzes,
die Erinnerung einmal altern ohne Makel!

Grabpoesie

In dem Provinz Groningen Lehrreiche oder erbauliche Gedichte, oft bis zu zwanzig Zeilen lang, gehören seit Jahrhunderten zur Bestattungskultur. Solche Gedichte sind auf zahlreichen Friedhöfen in der ganzen Stadt zu finden. Sie beschreiben in Reimen, wie die Pferde mit katastrophalen Folgen davonliefen und manchmal wird das Sterbebett in Reimen beschrieben. Auf einem Grabstein des Friedhofs von Noorddijk der tote H. G. Boer hält eine Rede über Gott, das Leben nach dem Tod und die Auferstehung. Im Geist von Beleuchtung berät er den Passanten über die Wissenschaft und nicht auf dem Religion zu vertrauen.[4]

Freunde können gerne an Land gehen
Hier ist das Ende deiner Gefahren
Nicht das Tal dahinter
Sollen wir nicht beunruhigt oder beruhigt sein?
Kein Moses oder eine Jesus-Lehre,
Sollten Sie Ihre Augen nicht blenden?
Kein Glaube; aber weiß mehr
Muss es sein, meine Freunde
So bin ich gegangen
Sich auf die Wissenschaft verlassen
Nicht wieder aufstehen
Darauf bauen sie vergebens
Denn der Mensch ist ganz
Stoff

Auch bekannt als Bekend

Erschöpft von vielen Jahren
Erschöpft von Kummer und Schmerz
Soll ich in die Grabgrube hinabsteigen
Und sei eine Beute von Würmern[5].

Die Begräbnispoesie befindet sich normalerweise auf der Rückseite des Grabsteins.[6] Aber auch auf liegenden Grabsteinen findet sich die Grabpoesie Groningens wieder. Die nordniederländische Grabdichtung unterscheidet sich von den Epitaphien durch die Platzierung, oft auf der Rückseite des Grabsteins, und den moralisierenden und originellen Ton. Es gibt keine Zitate oder Passagen aus der Bibel und es wird kein Autor genannt.

Die Groninger Grabdichtung ist in einigen Regionen reicher vertreten als anderswo in der Provinz.

Viel Grabpoesie, immer im Niederländisch, nicht in der Groningen, finden Sie auf den Friedhöfen von lernende Person, Harkstede, Charmeur, Bierum und auf dem Friedhof von Holwierde.Auch in der torfkoloniale Regionen Grabpoesie findet man in den Provinzen Drenthe und Friesland.[7]

Die erhaltene Grabdichtung ist eine der Attraktionen der oft wunderschön im Groningerland gelegenen Friedhöfe, und es werden Führungen entlang der Gräber unternommen. Sie sind nicht immer makaber, traurig oder religiös. So liest man auf einem Grabstein lernende Person:

wer das mag
Grab wohnt: habe a
guter Gedanke und
es wird dir Frieden geben

Humor

Das Epitaph ist, wahrscheinlich wegen der Tabu um die Tod oft humorvoll.

Ein bekanntes Epitaph ist das des Dichters des 18. Hubert Kornelisz. Bein:

Hier ist Pfote:
er ist tot (hier leyt Poot, Hy ist tot).

Entgegen der landläufigen Meinung wurde dieses Epitaph nicht von ihm selbst verfasst. Es war von Jacob van Lennep 1859 in einer Ausgabe der Werke von Der Schulmeister. Es wäre auch nicht von ihm geschrieben worden, sondern von seinem Freund Aart Veder. Auf Poots Grab in der Oude Kerk in Delft steht einfach "H.K. Poot/ Obiit/ 17 12-31 33".

Das Genre existiert noch heute, der Dichter hat Gerrit Komrij schrieb für sich das folgende Epitaph:

Gerrit Komrij ist hier.
Ich glaube, ich gehe herum.

Berühmte nicht-niederländische Epitaphe

Shakespeares Grab

Auf dem Grab von William Shakespeare ist ein Fluch:

"Gütiger Freund, um Jesu willen halte ab,
Um den hier eingeschlossenen Staub auszugraben.
Gesegnet sei er, der diese Steine ​​bewahrt,
Aber verflucht sei, wer meine Knochen bewegt."

Das Grab wurde nie zur Untersuchung geöffnet.

Epitaph:

Edith Mary Tolkien
Lüthien
1889 – 1971
John Ronald Reuel Tolkien
Bären
1892 – 1973

Christopher Wren wurde am 5. März 1723 in der geboren Krypta von den Begräbnissen des Heiligen Paulus, die er gebaut hat.[8]

Sein Sohn Christopher Wren jr. das berühmte Epitaph schrieb: Lektor, si monumentum requiris, Umsicht.das heißt übersetzt: Leser, wenn Sie sein Grabmal suchen, schauen Sie sich um.

Auf dem Grab von Isaac Newton ist ein Gedicht von Alexander Papst:

"Natur und Naturgesetze,
Nachts versteckt liegen,
Gott sagte, pass auf Newton auf!
Und alles war hell."

Benito Mussolini als Epitaph gewollt hatte: "Hier liegt eines der intelligentesten Tiere, die je auf Erden gewandelt sind."

J.R.R. Tolkien wird neben seiner Frau begraben. Ihr Grabstein trägt die Namen "Beren" und "Luthien". Diese Namen verdeutlichen die Liebesgeschichte von Beren und Luthien, die in verschiedenen Versionen von Tolkiens Werken auftaucht.

Spike Milligan hat auf seinem Grabstein: "Dúirt mé leat go raibh mé breoite", irisch für "Ich sagte dir, ich sei krank".

Fälschung

auf Amsterdam Gymnasium um 1960, ein gefälschtes Epitaph von Caesar die Runde. Das war:

Hyphratleber asper gus
versichern Augur Quis
hyphrat se va sogustot savos
Runde Datum oquis

Bei der "Übersetzung" davon zerbrachen sich die Schüler den Kopf. Übersetzt lautet dieses Gedicht:

Er isst lieber Spargel
wie saure Gurken
Er hat sie von morgens bis abends gegessen
Probiere das auch mal aus.

(Für ähnliche Witze siehe auch Töpfchen Latein)

Siehe auch

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