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Jan Goeverneur
Jan Gouverneur
J.J.A. Gouverneur, Ölporträt von J.H.Egenberger. Der Schriftsteller trägt sein Kreuz aus der zehntägigen Kampagne im Knopfloch.
Allgemeine Information
Vollständiger NameJan Jacob Antonie Gouverneur
Pseudonym(e)Onkel Jan
Jan de Rijmer
Geboren14. Februar1809
GeburtsortHoevelaken
Verstorben18. März1889
Ort des TodesGroningen
LandDie Niederlande
BerufLiterarisch
Dichter
Kinderbuchautor
Übersetzer
UnterschriftUnterschrift
Arbeit
aktive Jahre1827-1889
GenrePoesie
Kinderliteratur
Berühmte WerkeHerr Prodbone
dbnl-Profil
Portal  Portalsymbol  Literatur

Jan Jacob Antonie Gouverneur, in dem Groninger Volksalmanac ab 1890 Jan Jacob Anthony erwähnt (Hoevelaken, 14. Februar1809Groningen, 18. März1889) war ein NiederländischLiterat, Dichter, (Kinderbuch)Schriftsteller und Übersetzer.

Zu seinen bekanntesten Werken zählen seine Kindergedichte, von denen einige später vertont wurden. Dazu gehören unter anderem die KinderliederIn einem grünen, grünen Knollenland, Robin klopft gegen das Fenster und Als unser Witz ein Witz war.

Lebenszyklus

Seine Familie väterlicherseits stammte aus HugenottenHerkunft und hieß ursprünglich "Le Gouverneur". Das Geburtsname gehörte seiner Mutter Graswinckel.

Vater war Pastor im Beetsterzwaag und wurde 1816 in angerufen Groningen, wo der junge Jan Antonie 1825 Theologie ging studieren. Da ihm die Literatur mehr zusagte, wechselte der junge Gouverneur bald sein Studium.

Während einer langen Krankheit schrieb der junge Mann, der an sein Bett gefesselt war, zwei Bände scharfe Satire auf seine Mitbürger und Zeitgenossen; Genannt "Dornenkrone" und "Rosenkranz". 1827 erschienen die beiden Bündel von Spottgedichten ("Dornenkranz, geflochten zu Ehren von..." und "Roskransje für die Weber der Doornkransje"). Bordellbesuch von einem Professor verfasst, lieferte ihn dieses Werk 1827 im Auftrag des Rektor Magnificus eine kurze Gefängnisstrafe, die dem Schreiben einer weiteren Satire gewidmet ist, der "Keesiade". Dieses Werk, das diese Tage im Gefängnis dokumentiert, erschien erst 1878, lange nach dem Tod des diffamierten Professors. Cornelis de Waal (1771-1849), aber in der Zwischenzeit wurde es in Groningen weit gelesen und verbreitet Studentenkorps "Vindicat Atque Polit".

1829 war Jan Goeverneur einer der ersten Herausgeber des Groninger Studentenalmanaks und veröffentlichte 1830 darin eine Reihe von Gedichten unter dem Titel "Het Vliegend Schip" und unter dem Pseudonym "Jan de Rijmer". Die heute 21-jährige Studentin trat freiwillig in die Infanterie. Er diente also in der regulären niederländischen Armee und nicht wie seine Freunde in der freiwilligen Schülerkompanie.Flanker aus Groningen und franeker. Jan Goeverneur war während der Zehn Tage Kampagne an den Kämpfen beteiligt Hasselt und Boutersem (Bautersum in der damaligen Schreibweise) und wurde mit dem „ Metallkreuz 1830-1831“. Über seine Dienstzeit schrieb er:

Dass wer in der Natur reimt,
im Dienst ist die katastrophalste Kreatur.

1833 aus dem Dienst entlassen, studierte er Briefe in Führen. 1835 erklärte er „cum laude" die Kandidatur und schloss 1836 ohne besonderes Lob seiner Professoren auch den Magister ab. Anders als zu seiner Zeit üblich Promotion Jan Gouverneur nicht; er war frei von Eitelkeit und nannte sich nachher nur einmal scherzhaft "Doctorandus"; auf der Titelseite der "Keesiade".

Jan Goeverneur ließ sich in Groningen nieder und verdiente dort seinen Lebensunterhalt mit seiner Feder. Er übersetzte mehr als 180 Bücher in einen für seine Zeit neuen und lockeren Stil, darunter "1812" von Rellstab, aber auch Werke von H. C. Andersen.In seinen Übersetzungen wie auch in seinen Originalwerken für Kinder brach Jan Goeverneur mit dem starren und pedantischen Ton, der bisher üblich war Hieronymus van Alphen war in niederländischen Kinderbüchern üblich.

Die Lieder von Gouverneurshand werden immer noch gesungen und für ihren Humor, den lockeren Ton und die vielen Lautmalereien (wie in Großvaters Uhr: „Große Glocken sagen tap, tak, tap, tap. Ast, Tick, Ast'. Und die kleine Westenuhr geht von Ticklabel I Label…“)[Quelle?] besonders von kleinen Kindern geschätzt.

1843 gründete Jan Goeverneur die Zeitschrift "De Huisvriend", in der der Soldat von 1830 viel für die Aussöhnung der nördlichen und südlichen Niederlande tat. Übrigens schrieb er 1882 über seinen belgischen Literaturkollegen und belgischen Meuterer 1830, Hendrik Gewissen:

Gewissen!
In einunddreißig hatte
Ich habe dir dann in den Kopf geschossen,
Was war damals in Brüssel?
Dieses Jahr wurde viel weniger Bier verschüttet!

Erst 1881 legte er die Redaktion seiner Zeitschrift nieder.

Jan Goeverneur wurde berühmt durch die Übersetzung (1858) des Schweizer de Julius Kelli veröffentlicht 1847 "Fahrten und Abenteuer des Herrn Steckelbein. Eine wunderbare und ergötzliche Historie". Dieses Buch wurde inspiriert von "M. Cryptogame" des Franzosen Cham aus dem Jahr 1845. Dieser Bildband, "Die Abenteuer von Prikkebeen", würde man heute Comicstrip nennen, war berühmt für die Zeichnungen von Rodolphe Topffer, diese wurden daher in der niederländischen Ausgabe unverändert abgedruckt. Jan Goeverneur adaptierte das einfache Bilderbuch mit einigen separaten Erklärungssätzen zu einem epischen Gedicht mit Bildern unter dem Titel Herr aufgefordertes Bein. Der lahme Reim, den Governor verwendet, unterstreicht die urkomischen Abenteuer, die der ebenso ungeschickt gezeichnete und performende Butterfly Catcher und seine Schwester Ursula erleben.

Für seinen geliebten Groninger Studentenkorps er schrieb das "Sword Song", ein feierliches Lied, das noch heute gesungen wird, wenn die Senat verlässt den Konferenzraum des Clubs. Als Dankeschön hängt Goeverneurs gemaltes Porträt im Lesesaal des Korps. Dieses Schwertlied wurde wahrscheinlich von L.A. Dokkum gezeigt, wie im Groninger Studenten Liedbuch nachzulesen ist. Die Melodie dieses Liedes wurde später auch als „Internatslied“ vom Christian Knabeninternat übernommen, das 1909 in Zetten begann, nach Zeist übersiedelte und dort 1980 geschlossen wurde.

Die Originalpoesie von Jan Goeverneur umfasst mehrere hundert Seiten. Jan Goeverneur wurde nicht aus seiner Feder reich: Die literarische und Übersetzungsarbeit wurde schlecht bezahlt. Der unverheiratete Dichter lebte in Zimmern und ließ sich von der Einnahme vieler verzehren Wein und Gin inspirieren. Der alt und krank gewordene Dichter musste 1881 eine Sammlung durchgehen, zu der auch Pieter Jelles Troelstra Beteiligten unterstützt werden. Er starb im Alter von 80 Jahren in Groningen am 18. März, einige Quellen geben fälschlicherweise den 17. März 1889 an und ist dort am Südfriedhof. Sein schönes Grab wird vom Groninger Studentenkorps gepflegt.

Bekanntes Werk

Jan Goeverneur erhielt diese Auszeichnung für seinen Beitrag zur zehntägigen Kampagne. Dieses Kreuz trug er sein ganzes Leben lang. Privatsammlung, Groningen
Das Beispiel: "Kryptospiel"
Stachelknochen herausgegeben von J.J.A. Gouverneur
Auf zwei Hasen
Schon in einem grünen, grünen Knollenland
Es waren zwei Hasen, sehr keck'
und derjenige, der die Flöte blies
und der andere schlägt die Trommel

(bearbeitet nach einem Kindergedicht von A. Hoffmann von Fallersleben)

Mopp und Witz (1865)
Als unser Witz ein Witz war,
war es schön zu sehen;
Jetzt grummelt er jeden Tag
Und beißt noch dazu.
Du bist ein richtig verwöhntes Tier!
Zuerst hast du gegessen, was ich angeboten habe;
Jetzt willst du schöne Bits
Und mag kein Brot mehr.
Der Witz sagte zu dem Jungen:
Wie töricht du da redest!
Hast du mich nicht verwöhnt,
'k War ein süßer Witz.

Beide Texte sind eingestellt auf JA. werfen.

'Rotbreast klopft gegen das Fenster, Zinn-Zinn-Zinn' wird auch von Gouverneur geschrieben.

Diese Lieder wurden so bekannt, dass sie oft fälschlicherweise als traditionelle Kinderlieder angesehen wurden.

Literatur

  • J.J.A. Gouverneur De Keesiade. Ein episches Gedicht von verschiedenen Dichtern. Eingeführt und übersetzt von Nop Maas, in Zusammenarbeit mit Rody Chamuleau und Rudy van der Paardt, Passage Publishers, Groningen (1996)
  • Harry Bekkering, Kees Fens und Aukje Holtrop, "Das Jahrhundert von Sien und Otje Das zwanzigste Jahrhundert"
  • Harry Bekkering Einfache Vergangenheitsform, 'Von Poesie zu Poesie - Der Kindervers'In: 'Das Jahrhundert von Sien und Otje. Das zwanzigste Jahrhundert“ (1989)
  • G. Kalff, Gouverneur (1809-'89). In: Geschichte der niederländischen Literatur. Band 7 (1912)
  • Anton Korteweg, ‘J.J.A. Gouverneur / Jan de Rijmer 1809-1889". In: Hier ist es voller Schätze... (1986)
  • Patrick De Rynck und Andries Welkenhuysen, Die Antike auf Niederländisch (1992)
  • Gedichte und Reime von J.J.A. Gouverneur.“ In: The Guide. Band 1 (1837)
  • Gedichte und Reime von J.J.A. Gouverneur.“ In: The Guide. Band 1 (1837)
  • Ab Visser, 'Jan de Rijmer' In: Leven van de pen (1965)
  • DR. W. Zuidema In memoriam im "Groninger Volksalmanak" von 1890 (1890)

In diesem letzten Werk wird klar gesagt, dass "Jan Jacob Antony Governor am 18. März 1889 um sieben Uhr abends aufgehört hatte zu leiden." An anderer Stelle wird der 17. März auch als Todesdatum angegeben.

Arbeiten

Kindergeschenk des Gouverneurs. Bilder, Gedichte und Geschichten. (1869)

Externe Links

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