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Josepha Mendels (Groningen, 18. Juli1902 - Eindhoven, 10. September1995) war mal englischer Seemann während der Zweiter Weltkrieg. Nach dem Krieg wurde sie Schriftstellerin und später in ihrem Leben auch Schauspielerin.
Lebenszyklus
Josepha Mendels war die Tochter von Isidore Mendels, einem niederländischen Lehrer. 1920 tat sie es MMS-Abschlussprüfung und dann die Kindergarten. Sie wurde jedoch keine Lehrerin, aber Gouvernante. 1927 zog sie nach Den Haag, wo sie bald Direktorin des „Zwaluwnest“ wurde, wo arme jüdische Mädchen einen Abendkurs besuchen konnten. Ab 1936 war Josepha Mendels Journalistin und arbeitete in Paris als Korrespondentin für niederländische Zeitungen. Dort lebte sie ab 1958 zusammen mit einem Künstler Berthe Edersheim. Ab 1992 lebte sie wieder in den Niederlanden.
Die Kriegsjahre
Am 10. Mai 1940 wurde ihr mitgeteilt, dass sie nicht mehr unter ihrem eigenen (jüdischen) Namen schreiben dürfe. Sie lehnte ab und hörte auf zu arbeiten. Sie stellte falsche Ausweispapiere zur Verfügung und reiste ins unbesetzte Frankreich. Am 7. November 1942 erreichte sie Perpignan und trotz der Kälte machte sie sich auf die Reise über die Pyrenäen. Das passeur Es stellte sich heraus, dass sie keine guten Absichten hatte und beraubte sie alles, auch das Manuskript ihres ersten Romans. Bei ihrer Ankunft in Spanien wurde sie festgenommen und ins Gefängnis von gebracht Figueres gebracht. Am 15. Januar 1943 wurde sie wieder freigelassen, damit sie die Reise nun legal fortsetzen und Madrid erreichen konnte. Dort musste sie auf ein Visum warten, durfte aber im Mai 1943 nach Lissabon weiterreisen. Am 11. Juni 1943 flog sie nach England. In England war sie Patriotische Schule befragt. Sie bekam einen Job im Stratton House. Sie musste Nachrichten des französischen Geheimdienstes abhören. Später wurde sie Angestellte von Nouvelles de Hollande, ein Informationsblatt für Französischsprachige.
Nach dem Krieg
Nach dem Krieg war sie eine der ersten absichtlich unverheiratete Mütter. Im Alter von 46 Jahren bekam sie einen Sohn. Sie war noch nie verheiratet.
Schriftsteller
1947 veröffentlichte Mendels ihren ersten Roman: „Rolien en Ralien“. Viele weitere Romane würden folgen. 1950 bekam sie den Preis für Teichberg für 'Wie Wind und Rauch'. 1954 schrieb sie ein Kochbuch und ein Kinderbuch: „De Vader van Robinson Crusoe“, das zum besten Kinderbuch des Monats gewählt wurde. 1986 wurde ihr der (damals neue) Preis für ihr Gesamtwerk verliehen. Anna Bijns Award, ein Preis speziell für Autorinnen.
Romane
- Rolien und Ralien (1947)
- Sie wussten es... (1948); deutsch: Du wusstest es maar : Roman, aus dem Niederländischen von Marlene Müller-Haas, Berlin : Verlag Klaus Wagenbach, [2018], ISBN 978-3-8031-3298-7
- Wie Wind und Rauch (1950)
- Bei dir ist alles gesund (1953)
- Guten Appetit! (1954, Kochbuch)
- Süßholz und Etamien und andere Romane (1956)
- Zwei Schultergurte (1957)
- Heimweh nach Haarlem (1958)
- Der Spielplatz (1970)
- Willkommen in diesem Leben (1981)
- Spiel ist Leben (Rolien und Ralien/Wie Wind und Rauch/Der Spielplatz) (1985)
- Yulika und andere Geschichten (1986)
- Der Rote Friedhof (bibliophil, 200 Exemplare) (1987)
- Alle Geschichten (1988)
Literatur
- Marjoline Clemens: Josepha Mendels, Sprache und Zeit, Amsterdam, Univ., Diss., 1997
- Max Nord: Josepha Mendels: Porträt einer Künstlerin, 1991
- Sylvia Heimans: Josepha Mendels: das eigensinnige Leben einer schäbigen Dame, 2016 Cossée-Verlag
Darstellerin
Erst spät in ihrem Leben wurde Mendels auch Schauspielerin. In Paris spielte sie in dem Avantgarde-Stück 'Grenouille' von Pierre Sala. Sie hat auch in einigen Fernsehfilmen mitgespielt, La Dame der Dünen, Petit dejeuner compris
Externe Links
- Biografien, Werke und Texte Bei der Digitale Bibliothek für niederländische Literatur (dbnl)
- Foto auf authorsinfo.nl
- Autoreninfos
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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