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Max Greger
Max Greger (2008)

Max Greger (München, 2. April1926 - Dort, 15. August2015) war ein Deutscher Bigband-Leader, Jazzmusiker, Saxophonist und Dirigent.

Biografie

Ursprünglich wollte Greger das Familienunternehmen übernehmen. 1936 schenkte ihm sein Großvater jedoch ein Akkordeon und legte damit den Grundstein für die musikalische Entwicklung des damals 10-jährigen Greger. In den folgenden Jahren entwickelte sich Greger in der Musik weiter und studierte am Konservatorium München Klarinette und Saxophon.

Mit 18 Jahren wurde er gegen Ende des Zweiten Weltkriegs 1944-45 zur Armee eingezogen. Als einer der ersten Deutschen spielte er unmittelbar nach Kriegsende in amerikanischen Offizierskasinos und wurde damit zum Pionier der deutschen Swing- und Bigband-Welt der Nachkriegszeit. 1948 gründete er sein erstes Ensemble unter dem Namen Max-Greger-Sextett.

In den folgenden Jahren spielte er hauptsächlich Musik für die Bayerischer Rundfunk und in amerikanischen Clubs, wo er seine ersten Begegnungen unter anderem mit Herzog Ellington und Ella Fitzgerald fand statt. Es folgten die ersten LP-Aufnahmen und Tourneen durch Deutschland und das restliche Europa. 1959 war Greger die erste Westernband seit 35 Jahren, die durch das damalige Sovietunion behalten.

Von 1963 bis 1977 war er fest für den deutschen Rundfunk tätig ZDF. Er war daher regelmäßiger Gast bei Sendungen wie Vergißmeinnicht, Musik ist Trumpf und Der große Preis. 1970 trat er als einziges deutsches Orchester beim Weltausstellung auf Japanisch Osaka.

Darüber hinaus war er mit seinem Orchester auch regelmäßiger Gast bei Tanzwettbewerben und hat viele LPs speziell für die Gesellschaftstanz.

1986 feierte Greger seinen sechzigsten Geburtstag beim ZDF mit einer "Super-Band", in der berühmte Kollegen wie Dunstiger Osterwald, Paul Kuhn, Hugo Strasser und James Last durchgeführt. Seit 1992 wirkt er als Gastdirigent bei öffentlichen Aufführungen und Studioproduktionen der SWR Bigband.

Mehrere Jahre tourte er mit seinen Kollegen zijn . durch Deutschland Hugo Strasser und Paul Kuhn unter dem Decknamen Swing-Legenden. Zusammen mit dem SWR Bigband sie spielten Lieder von Jazzgrößen wie Glenn Miller und Herzog Ellington.

Ab dem 2. April 2006 feierte Greger seinen achtzigsten Geburtstag mit einer Geburtstagstour, die an seinem Geburtstag im Münchner Philharmoniker an seinem Geburtsort.

Bis Juli 2015 trat Max Greger weiterhin regelmäßig auf. In diesem Monat wurde bei ihm Krebs diagnostiziert. Einen Monat später starb er an den Folgen der Krankheit.[1]

Aufnahmen

Von 1955 bis 1977 hatte Greger seine eigene Bigband, mit der er mehr als 3000 verschiedene Songs auf LP aufnahm. Dieses Repertoire reichte von Schlager bis um Bigband-Musik und Jazz.

Auszeichnungen

  • 1987 erhielt Greger den Bundesverdienstkreuz I. Klasse.
  • 2006 wurde Greger für den nominiert Amadeus Österreichischer Musikpreis.