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unten Rundung versteht sich im Phonologie Umwandeln einer abgerundeten Vokal in einem ungerundeten Vokal. Normalerweise geht es um vordere Vokale.
Allgemeines
Vorne abgerundete Vokale wie [y], [ø] und [œ] sind relativ schwierig zu bilden: Ein Sprecher muss gleichzeitig Spannung auf die Vorderseite seines Mundes und um seine Lippen ausüben. Aus diesem Grund kommt diese Art von Vokal in den meisten vor alle Sprachen nicht für. In Sprachen, die sie kennen, werden diese Laute oft von Umlautprozesse.
Jemand, der eine Sprache ohne vordere abgerundete Vokale als Muttersprache hat, wird später große Schwierigkeiten haben, diese Laute zu lernen. Zum Beispiel verwendet ein Spanisch sprechender, der Niederländisch lernt, das Wort Nachbar oft als Bier oder Farmer aussprechen. Die erste Alternative ist ein Beispiel für das Runden. Dieser Vorgang findet daher häufig bei Sprachkontakten statt, zum Beispiel bei der Bildung von Kreolsprachen.
Rundungen können aber auch spontan auftreten. Geschieht dies in einer prestigeträchtigen Sprachvariante, kann sich das Phänomen schnell ausbreiten: Wie andere Vereinfachungen handelt es sich um einen „ansteckenden“ Sprachwechsel. Tritt dies jedoch in einem isolierten Dialekt mit geringem Prestige auf, ist das Phänomen eher auf ein einzelnes Dorf beschränkt.
Das Runden erfolgt nicht unbedingt konsistent. Bei vielen Sprachvarietäten sind nur wenige Wörter beteiligt (siehe auch unten). Wenn die vorderen abgerundeten Vokale vollständig aus einer Sprache verschwinden, spricht van Gesamtrundung.
Einmal implementiert, kann eine allgemeine Rundung nicht leicht rückgängig gemacht werden. Es gibt jedoch Beispiele für Dialekte, bei denen dies unter dem Druck der Standardsprache und/oder der umgebenden Dialekte passiert ist.
Aussehen
International
Ein gut dokumentiertes Beispiel ist das griechisch. Während es Altgriechisch hatte immer noch den Laut [y] (geschrieben als υ, aus dem Koine auch οι), verschwand dieser Laut um 1100 aus der Sprache und wurde durch /i/ ersetzt.
In dem Haitianisches Kreol, ein kreolische Sprache die hauptsächlich auf der Französisch, hat auch eine allgemeine Rundung stattgefunden. Die westafrikanischen Sklaven, die in Haiti eingesetzt wurden, sprachen Sprachen, in denen die vorn abgerundeten Vokale nicht vorkommen.
Die meisten Hochdeutsch und Mitteldeutsch Dialekte haben eine vollständige Rundung. Ausnahmen hiervon sind nur die Ripuarian, Teile davon Alemannisch und einige andere kleine Bereiche. In der deutschen Standardsprache sind die vorderen abgerundeten Vokale hauptsächlich durch Niederdeutsch Einfluss beibehalten und dann neu verteilt. Bemerkenswert sind jedoch einige Bayerisch Dialekte (vor allem in Österreich). Diese haben die ursprünglichen vorderen abgerundeten Vokale verloren, aber neue vor L entwickelt. In dem Wiener wird vü sagte statt fiel ("viele"; anderswo dreckig).
Das allgemeine Erscheinungsbild der Rundung, auch im regional gefärbten Hochdeutsch, hat die Poesie nachhaltig geprägt. Auch heute noch viele Dichter, z. fiel und kühl oder wehren und hören reimen sich zusammen. Zur Zeit Goethes und Schillers war die ungerundete Aussprache, in der sich diese Worte eigentlich reimen, allgemein anerkannt.
In den Niederlanden und Flandern
Gesamtrundung war ein Merkmal der of Ingweoonse Dialekte, zumindest von den Anglo-Friesisch. Das ist noch in vielen Friesisch Wörter mit kurzen Vokalen. Auch der Seeland, es Westflämisch und etwas altmodisch Niederländisch Dialekte haben Spuren davon. So hört man im KatwijksDeckel vor dem Gut, und in Westflämisch rik vor dem zurück. Es kommt auch bei langen Vokalen vor (vier für 'Feuer'). Aufgrund verschiedener später erfolgter Sprachänderungen hat das Friesische nun, genau wie die westlichen Dialekte, wieder gerundete Frontvokale.
Eine allgemeine Rundung findet in den Niederlanden nur an einer Stelle statt: nur die Egmonds weiß es. Sprecher von Egmonds nennen ihre Sprache Derreper und ihren Wohnort Derrep, eine Form, die durch Runden von *durrep 'Dorf' entstand. Auch der Vlielands war im Allgemeinen ungerundet, aber dieser Dialekt starb im zwanzigsten Jahrhundert aus.
Vollständige Rundung findet man häufiger in Flandern. Ein großes Areal mitten in Belgisch-Limburg, mit einem westlichen Sporn zu Hasselt, hat überhaupt keine runden vorderen Vokale. Auch in verschiedenen Südbrabantse Dialekte, die ihnen fehlen. Dies ist zum Beispiel der Fall in Löwen (Verlassen). In anderen südbrabantischen Dialekten hat sich die allgemeine Rundung nicht durchgesetzt, aber das Phänomen muss in diesen Dialekten in der Vergangenheit existiert haben. In solchen Dialekten manchmal treedt Hyperkorrektur auf, verursacht manchmal eine Ameise Wand wird genannt.
Beispiele
Bei regelmäßiger Rundung (d.h. Mundstellung und Geschlossenheit bleiben gleich), ergeben sich folgende Veränderungen:
- uu [j] > dh [ich]
- Sie [ʏ] > ich [ɪ]
- EU [ø] > ee [e]
- Ö [œ] > e [ɛ]
- Zwiebel [œi] > Ei [ɛi]
Wir können dies anhand der Sint-Truidens und der Hasselts. Beide Dialekte kennen (wie alle anderen Varietäten .) Limburgisch) Umlaute bei der Bildung von Diminutiven. Da Hasselts die Umlautprodukte wieder abrundet und Sint-Truidens nicht, wirkt sich dieses Phänomen in diesen beiden Dialekten unterschiedlich aus.
| Wortstamm | Diminutiv | |
|---|---|---|
| Sint-Truidens | Hasselts | |
| Buch | buukske | biekske |
| Dichter 'Bein' | Baby du | pietje |
| Pop | Hündchen | pike |
| (h)aor 'ihr' | häörke | (h) erke |