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sadic, Spitzname Fette, echter Name Sadi Lallemand (Andenne, 23. Oktober1927 - Huy, 20. Februar2009) war ein BelgierJazzmusiker. Er arbeitete unter dem Künstlernamen Sadi, weil ihm sein Nachname nicht gefiel; es Französisch "Lallemand" bedeutet "The Deutsche". Sadi war Multiinstrumentalist (er spielte Vibraphon, Schlagzeug, Klavier und Bongo), Orchesterleiter, Sänger, Komponist und Arrangeur. Er führte seine eigenen für eine lange Zeit Quartett, sondern arbeitete auch solo und mit anderen Musikern.
Biografie
Bereits mit 9 Jahren trat Sadi am Wochenende als Amateur auf Xylophonspieler. Indem du zuhörst Louis Armstrong um 1938 entdeckte er die Jazzmusik. 1941 begann er Vibraphon zu spielen. In dem Zweiter Weltkrieg er war semiprofessionell tätig, später widmete er sich beruflich der Musik.
Er war einer von Die Bob-Shots aus Lüttich; Belgier Bop-Pioniere, mit unter anderem Jacques Pelzer. Von 1950 bis 1961 blieb er in Paris, wo er mit Musikern wie Django Reinhardt, Kenny Clarke, Stephane Grappellic und Don Byas. Er spielte dort mit mehreren bekannten französischen Bands und in mehreren bekannten Pariser Clubs dieser Zeit.
1961 kehrte er nach Belgien zurück, wo er für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk arbeitete RTB. Dort arbeitete er bis 1965 weiterhin für das Rundfunkorchester. In den folgenden Jahren tourte er mehrmals und war bei diversen Aufnahmen aktiv. Er spielte oft mit dem Die Kenny Clarke-Francy Boland Big Band. Von 1969 bis 1974 arbeitete er an einer Show im belgischen Fernsehen. Er arbeitete auch für die BRT-Jazz-Orchester.
1994 wurde das Album veröffentlicht Das Sadi Quartett, aber 1995 erkrankte er schwer, woraufhin er weniger auf der Bühne stand. Sadi starb im Alter von 81 Jahren an einem Virus und Komplikationen während einer Krankenhausbehandlung.
Diskographie
Nachfolgend eine Auswahl von Sadis Aufnahmen:
- Die swingende Fats Sadi Combo (Mode) (1953)
- Sadi's Vibes - The Sadi Quartet plus Jimmy Deuchar und seine Trompete (Manhattan) (1959)
- Sadi Quartett: Blue Vibes (Palette) (1960)
- Herr. Fats Sadi, seine Vibes und seine Freunde: Ensadinado (MPS-Aufzeichnungen, mit Francy Boland, Jimmy Woode und Kenny Clarke) (1966)
- Das neue Sadi Quartett - Jazz Bilzen (Fama) (1966)
- Sadi und seine Big Band: Tea For Two (Polydor) (1969)
- Sadi Bigband: Les Grands Success von Charles Trenet (Polydor) (1971)
- Sadis Bigband: Ein bisschen schwingen (Palette) (1971)
- Sadi und seine Bigband: Belgische Bigband (Alpha) (1972)
- Sadi 4et (Eile) (1976)
- Das Sadi Quartett (Ispahan) (1994)
Als Bandmitglied
Als Musiker spielte er in zahlreichen Bands und Orchestern:
- André Hodeir et le Jazz Group de Paris - Die Vogue-Sessions (Mode) (1954)
- Bobby Jasper - Bobby Jasper und sein moderner Jazz (Mode) (1954), Bobby Jasper/Henri Renaud (Mode)
- Django Reinhardt - Brüssel/Paris (Musikscheibe, 1938-1953)
- Kriegerischer Solal/Fats Sadi Quartett: Die kompletten Vogue-Aufnahmen Vol. 2 (Mode) (1956)
- Clarke Boland Bigband - Mit Vorsicht behandeln (atlantisch) (1963)
- Sahib Shihab Quintett - Saat (Mode) (1968)
- Jean-Luc Ponty mit Kurt Edelhagen & sein Orchester (1971)
Siehe auch
Externe Links
- sadic auf der Website Jazz in Belgien
- Fette Sadiskographie - umfangreiche Diskographie
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |