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Thom Denijs | ||||
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| Vollständiger Name | Thomas Johannes Denijs | |||
| Geboren | 3. Januar1877 | |||
| Verstorben | 14. November1935 | |||
| Geburtsland | ||||
| Singstimme | Bariton/Bass | |||
| Beruf(e) | Oratoriensänger | |||
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Thomas Johannes (Thom) Denijs (Schagen, 3. Januar1877 – Den Haag, 14. November1935) war ein niederländischer Sänger. Sein Stimmumfang war Bariton/Bass.
Hintergrund
Er wurde in die Familie der Kassenbesitzer Johannes Denijs und Margaretha van der Haagen hineingeboren. Sein Großvater war der Dirigent der Langedijkse Liedertabelle. Vater war Bass. Seine Schwester Leamie Denijs war Geigerin[1] , Bruder Simon Denijs auch Bariton/Bass. Er war verheiratet mit Emmy Kruijt, Sänger und Pianist, den er im Lyrisch Toneel kennengelernt hat. Königin Wilhelmina der Niederlande ernannte ihn 1927 zum Orden von Oranien Nassau. Er starb an den Komplikationen, die nach einer Operation im Bronovo Krankenhaus. Er wurde anschließend begraben auf Neu-Eykenduynen. Eine Skulptur von Corinne Franzen-Heslenfeld enthüllt, laut Leidsch Dagblad vom 19. Mai 1936.
Musik
Seine musikalische Ausbildung erhielt er an der Amsterdamer Konservatorium von Cornelie van Zanten, aber auch von Johannes Messchaert. Das allgemeine Studium an dieser Einrichtung fand in Daniel Long, Bernard Zweers und Jean Baptiste Charles de Pauw. 1899 wurde seine Stimme bei einem Konzert noch als unbefriedigend eingestuft, in dem ein Werk von Max Bruch aufgeführt, ein nachfolgendes Stück mit dem Titel Hier werde ich träumen wurde gut angenommen.[2] Weitere Studien fanden in Berlin (nach einer Zuwendung von Königin Wilhelmina) und von Jules Algier im Paris. Er war Teil des Amsterdamsch Lyrisch Toneel (1901-1903). Er sang darin zusammen mit seiner zukünftigen Frau die Rollen Papageno und Papagena Die Zauberflöte. Bis 1905 sang er einige Rollen in 05 Opern, konzentrierte sich dann aber mehr auf Oratoriumsarbeit. In Amsterdam ausgebildet, gab er von 1903 bis 1910 Gesangsunterricht an der Rotterdamer Konservatorium, aber seine Karriere im In- und Ausland war so anstrengend, dass er diesen Job aufgeben musste. Er gab Konzerte in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Deutschland und Österreich-Ungarn. 1911 kam er in Berlin zur Ruhe, aber die Erster Weltkrieg brachte ihn zu Den Haag. Er trat mindestens 174 Mal mit dem von 1902 bis 1935 auf Concertgebouw-Orchester. Er sang meistens unter der Leitung von Willem Mengelberg die Bariton-Rolle in der Matthäus-Passion von Johan Sebastian Bach, aber auch die Symphonie Nr. 9 von Ludwig van Beethoven. 1925 gab er mehrere Meisterkurse in classes Bern. 1926 wagte er die Überfahrt zum Vereinigte Staaten für Konzerte unter der Leitung von Willem Mengelberg.
Seine Stimme ist in einer Reihe von Aufnahmen erhalten geblieben, manchmal begleitet von seiner Frau. Eine Reihe von Songs landeten auf dem Compact DiscDie Blütezeit der süßen Kehlen, erschien bei Philips Schallplatten.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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