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Zinn(IV)oxid | ||||
| Strukturformel und Molekülmodell | ||||
Einheitszelle von Zinn(IV)-oxid | ||||
| Allgemeines | ||||
| Molekularformel | snO2 | |||
| IUPAC-Name | Zinn(IV)oxid | |||
| Andere Namen | Zinndioxid | |||
| CAS-Nummer | (wasserfrei) 18282-10-5 (Hydrat) 13472-47-4 | |||
| EG-Nummer | 242-159-0 | |||
| PubChem | 29011 | |||
| Beschreibung | Weißes oder hellgraues Pulver | |||
| Warnungen und Sicherheitsvorkehrungen | ||||
| Lager | Lagerung getrennt von starken Reduktionsmitteln. | |||
| LD50 (Ratten) | (Oral) > 20.000 mg/kg (intraperitoneal) > 6600 mg/kg | |||
| Physikalische Eigenschaften | ||||
| Aggregatzustand | Fest | |||
| Farbe | weiß-hellgrau | |||
| Dichte | 6,95 g/cm² | |||
| Schmelzpunkt | 1630°C | |||
| Sublimationspunkt | 1800 °C | |||
| Gut löslich in | konzentrierte Schwefelsäure | |||
| Unlöslich in | Wasser | |||
| Geometrie und Kristallstruktur | ||||
| Kristallstruktur | tetragonal | |||
| Wenn nicht anders angegeben normale Bedingungen gebraucht (298.15k oder 25 °C, 1 Bar). | ||||
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Zinn(IV)oxid oder Zinndioxid ist ein Oxid von Zinn, Mit als Bruttoformel snO2. Die Substanz erscheint als weiß bis hellgrau Pulver, die unlöslich ist in Wasser. In der Natur tritt es auf, wenn MineralKassiterit. Das Pulver ist diamagnetisch, amphoter und kann auftreten als wasserfrei oder hydratisiert Staub.
Synthese
Zinn(IV)-oxid kann auf verschiedene Weise hergestellt werden:
- durch eine Verbrennung aus Zinn:
- aus einem Kommentar von Zinn(IV)-chlorid und Hochtemperaturwasser:
Die jährliche weltweite Produktion von Zinn(IV)-oxid beträgt etwa 10.000 Tonnen.[1]
Funktionen und Reaktionen
Obwohl Zinn(IV)-oxid in Wasser unlöslich ist und Cassiterit auch schwer löslich ist Säuren oder Base, ist die Substanz amphoter.
Reaktion mit Säuren
Zinn(IV)-oxid reagiert mit Säuren. Halogensäuren, wie Jodwasserstoff oder Chlorwasserstoff, dazu gehört auch SnO2 zu und bilden sogenannte Hexahalostannate, wie zum Beispiel [SnI6]2−. Eine Beispielreaktion wird mit Jodwasserstoff durchgeführt:[2]
In ähnlicher Weise löst sich SnO auf2 auf in Schwefelsäure, Bildung des Sulfats:[1]
Reaktion mit Basen
Zinn(IV)-oxid löst sich in starke basis, verursachend stannates werden gebildet. Eine Beispielreaktion ist die mit Natriumhydroxid, unter Bildung von Natriumstannat:[1]
Anwendungen
Zinn(IV)-oxid wird verwendet als oxide Halbleiter benutzt in Photovoltaik-Zellen, im LCD-Bildschirme und in Gassensoren. Außerdem dient es als Poliermittel vor dem Stahl, Glas und Naturstein und als Produkt zum Mattieren Glasur, Milchglas und Email.
Zinn(IV)-oxid wird in Laboratorien und in industriellen chemischen Prozessen als Katalysator.
Toxikologie und Sicherheit
Zinn(IV)-oxid reagiert heftig mit starken Reduktionsmittel.
Der Stoff kann eine mechanische Reizung des Atemwege bewirken. Das Lunge kann durch wiederholte oder längere Exposition gegenüber Pulverpartikeln oder Kristallen beeinträchtigt werden, was zu einer gutartigen Staublunge. Der Grenzwert für Zinn(IV)-oxid beträgt 2 mg/m³.
Externe Links
Internationale Chemikaliensicherheitskarte von Zinn(IV)oxid- (und) Daten von Zinn(IV)oxid in der GESTIS-Stoffdatenbank des Deutschen Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (WENN EIN) (JavaScript erforderlich)
- (und) Sicherheitsdatenblatt von Zinn(IV)oxid
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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