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EIN Beamer oder Projektor ist ein Beamer für Video- oder Computerbilder.
Das Gerät kann als digitaler Ersatz für die Dia-Projektor, das Epidiaskop und der Overheadprojektor. Derzeit (2007) gibt es zwei gängige Typen: lcd und DLP.
'Beamer' als Pseudo-Englisch
Das Wort "Beamer" ist kein existierendes englisches Wort, sondern ein im Niederländischen geprägtes Wort, abgeleitet vom englischen "beam" (Beam). Auch im Deutschen hat sich "Beamer" etabliert, aber die korrekte englische Bezeichnung lautet "Multimedia-Projektor". In den Niederlanden sprach man anfangs auch von Videopistole oder Videoprojektor, aber "Beamer" ist derzeit auf Augenhöhe.
In dem Vereinigtes Königreich das Wort "Beemer" wird als populärer Name für a . verwendet BMW.
Legacy-Systeme
Das erste Videoprojektionssystem ist das Eidophor, erfunden 1939 von Fritz Fischer. Hiermit a Elektronenkanone auf einen Ölfilm gerichtet, so wie der Elektronenstrahl das Bild normal abtastet Bildröhre. Dadurch wird die Oberfläche des Öls verformt, so dass ein darauf gerichteter starker Lichtstrahl mehr oder weniger abgelenkt wird. Das resultierende Bild wird mit Linsen auf eine Leinwand projiziert (siehe auch den Artikel Schlieren-Optik). Da das Licht von einer externen Lampe kommt, hat der Eidophor ein sehr klares und kontrastreiches Bild. Allerdings ist das System sehr teuer.
Dann gab es noch Videoprojektoren mit kleinen, extrem hellen Bildröhren, die durch eine Linse auf eine Leinwand projiziert wurden. Farbe erforderte drei Projektionssysteme mit Rot-, Grün- und Blaufiltern. Diese mussten so ausgerichtet (konvergiert) werden, dass sich die drei Teilbilder auf der Projektionswand exakt überlappten. Da diese Ausrichtung eine zeitaufwendige Arbeit war, wurden diese Bildschirme hauptsächlich in Festinstallationen verwendet.
LCD (Flüssigkristallanzeige)
An der Stelle, an der in einem Diaprojektor die diapositiv (zwischen Lampe und Projektionsobjektiv) befindet sich im Projektor ein kleines LCD (Liquid Crystal Display), versehen mit einem Raster in den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. Durch Computersteuerung der Elemente in diesem kleinen Bildschirm wird ein transparentes und daher projizierbares Farbbild erzeugt.
Teurere Projektoren arbeiten mit drei LCDs, einem für jede Grundfarbe. Die Bilder werden während der Projektion zu einem Farbbild gemischt.
Der Vorteil des LCD-Projektors ist das Fehlen des "Regenbogeneffekts" (siehe unten bei DLP), der Nachteil ist, dass das Raster zwischen den einzelnen LCD-Pixeln besser sichtbar ist. Dieser Nachteil kann jedoch teilweise behoben werden, indem der Projektor nicht vollständig fokussiert wird.
DLP (Digitale Lichtverarbeitung)
Ein anderer Projektortyp, genannt DLP (Digital Light Processing), funktioniert nicht mit einem LCD, sondern mit einem DMD (Digital Micromirror Device - erfunden von Texas Instruments), ein Chip mit Hunderttausenden von mikroskopischen Spiegeln. Jeder Spiegel entspricht einem Pixel, auf diese Spiegel fällt das Licht durch ein rotierendes Farbrad, das in drei Segmente unterteilt ist: die drei Grundfarben Rot-Grün-Blau (RGB). Dadurch werden die Spiegel abwechselnd in diesen Farben beleuchtet. Alle Pixel des zu projizierenden Bildes, die die jeweilige Farbe haben, klappen über die entsprechenden Spiegel, sodass das Licht in dieser Farbe durch die Linse auf die Leinwand projiziert wird. Das Farbrad macht viele Umdrehungen pro Sekunde und die Spiegel klappen gleichzeitig Geschwindigkeit oder ein Vielfaches davon (bis zu einigen tausend Mal pro Sekunde) jedes Mal, wenn die richtige Farbe einen Spiegel beleuchtet. Das Tempo bestimmt die Helligkeit der jeweiligen Farbe – bis zu 1024 Helligkeitsstufen. Durch die Darstellung der drei Grundfarben durch denselben Spiegel lassen sich 16 Millionen Farbnuancen erzeugen.
Diesen Beamertyp gibt es auch in (sehr teuren) Ausführungen mit drei DMDs mit jeweils eigenem Farbfilter, also ohne Farbrad. Dieses Verfahren erzeugt gleichzeitig vollständige Bilder in allen drei RGB-Farben und kann 35 Billionen Farbtöne erzeugen. Diese Installationen sind in kommerziellen Digitalkinos zu finden.
Der Nachteil der DLP-Projektion mit einem einzigen DMD und einem Farbrad besteht darin, dass ein Bild nicht als Ganzes, sondern in aufeinanderfolgenden RGB-Farben projiziert wird. Empfindliche Personen können dies als "Regenbogeneffekt" wahrnehmen, wenn die Augen das Bild schnell scannen. Gerade bei hellen Objekten (und weißen Untertiteln) sieht man Kanten in den Farben Rot-Grün-Blau: den Regenbogen. Durch Erhöhung der Rotationsgeschwindigkeit des Farbrades oder durch mehrfaches Platzieren der RGB-Farben als Segmente auf dem Rad kann dieser Effekt zwar weitgehend kompensiert, aber nicht vollständig beseitigt werden. Vorteile des DLP-Projektionsverfahrens sind die höhere Farbtreue des Bildes und weniger auffällige Pixel.
Helligkeit
Die Helligkeit des Beamers ist wichtig für die Projektion in dunklen oder (halb)beleuchteten Räumen. Für ein abgedunkeltes Heimkino 800-1000 Ansi-Lumen um hervorragende Ergebnisse zu erzielen. Für dunkle Bereiche sind 1100-2000 Ansi-Lumen ausreichend. Höhere Werte sind in erster Linie für die Tageslichtprojektion bei Business-Präsentationen gedacht, nicht für die Filmwiedergabe im Heimkino. Das sehr helle Bild ergibt dann eine gebissene Weißdarstellung und als Zuschauer bei völliger Dunkelheit sollte man an Schweißbrillen denken, um das helle Licht abzumildern. Weniger hell ist sicherlich vorzuziehen.
Bildverhältnis 4:3 oder 16:9
Der für Heimkino vorgesehene LCD- oder DLP-Projektor hat entweder das Verhältnis 4:3 (Standard-TV) oder 16:9 (Breitbild) als normales ("natives") Verhältnis. Sie können zwar auch das andere Verhältnis gut darstellen, es wird aber immer von schwarzen Balken über und unter dem Bild begleitet ("Briefkasten" - Breitbild bei 4:3) oder links und rechts davon ("Briefkasten" - Standard bei 16:9). Schwarze Balken bedeuten, dass die entsprechenden LCD-Zellen oder DLP-Spiegel eigentlich nicht für die Bildkomposition verwendet werden und man somit die mögliche Auflösung nicht optimal ausnutzt. Es ist daher eine Überlegung, ob man hauptsächlich verwendet Breitbild- oder Standard-TV-Format optimal nutzen und sich mit weniger in der nicht nativen Bildgröße zufrieden geben.
Das Fernsehbild ist bei KUMPEL immer 720x576 Pixel (Höhe x Breite) für Standard- und Breitbildformat. Niedrigere LCD- und DLP-Auflösungen (z. B. 600 x 400) können das Bild nie in voller Qualität anzeigen. Bei höherer Auflösung werden die TV-Pixel proportional auf mehrere LCD-Zellen oder DLP-Spiegel „verteilt“. Dadurch wird ein Fernsehbild nicht schärfer (es hat nur 720x576 Pixel), aber das Bild bleibt gleichmäßiger und nicht so blockig. Für High-Definition-Bilder mit viel mehr Pixeln als Standard-PAL ist natürlich eine ebenso höhere LCD/DLP-Standardauflösung (1920 x 1080) notwendig.
do it yourself projektor
Sie können auch Ihren eigenen Beamer erstellen. Dies wird ein Beamer zum Selbermachen erwähnt.[1] Die Methode basiert oft auf der Verwendung eines Kunststoffs Fresnel-Ring die als Linse verwendet wird, um das leuchtende Bild eines gewöhnlichen Fernsehbildschirms zu vergrößern. Dieses Bild ist dem des echten Projektors weit unterlegen und hat eine schwache Leuchtkraft. Als Experiment vielleicht nett, aber ansonsten enttäuschend. Eine andere Methode besteht darin, die TFT-Platte von einem Monitor zu lösen und auf einen alten zu legen Overheadprojektor liegen. Dies erfordert zwar einige Elektronikkenntnisse, aber das Ergebnis kann sehr nützlich sein. Um die 1990er Jahre, als Overheadprojektoren noch weit verbreitet waren, wurden dafür auch fertige Panels verkauft.
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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