WikiDer > Pascals Gesetz

Das Pascals Gesetz ist ein physikalisches Gesetz des französischen Mathematikers und Physikers physi Blaise Pascal (1623-1662). Das Gesetz besagt:
- Ein Druck, der auf eine Flüssigkeit in einem vollständig gefüllten und geschlossenen Gefäß ausgeübt wird, breitet sich unvermindert in alle Richtungen aus.
In Formelform:
Darin ist
- das hydrostatischer Druck an einem beliebigen Punkt in einer Flüssigkeit in einer Tiefe unter der Flüssigkeitsoberfläche
- ist der Referenzdruck, oft der Luftdruck. Für eine Flüssigkeit in der Luft, der atmosphärische Druck. Manchmal gestellt
- ist der Schwerkraftbeschleunigung
- ist der Dichte der betrachteten Flüssigkeit.
Dieses Gesetz ist die Grundlage für die Hydrostatik und zeigt an, dass in stehendem Wasser nein Schubspannungen auftreten (da alle Spannungen senkrecht sind, sind alle Spannungen a normale Spannung) und damit auch, dass die Viskosität spielt bei stehendem Wasser keine Rolle.
Auswirkungen
Das Pascalsche Druckgesetz auf Flüssigkeiten machte zunächst kurzen Prozess mit der bis dahin vorherrschenden Ansicht, dass das Vakuum nicht existiert. Er zeigte, dass, wenn Sie ein an einem Ende verschlossenes Röhrchen mit Quecksilber füllen, es versiegeln und verkehrt herum in einen Behälter mit Quecksilber (auf dem eine Wasserschicht aufgetragen wurde) legen, nicht die Luft oder etwas Unbekanntes ätherisch Gas in der Röhre senkt den Quecksilbergehalt in dieser Röhre, aber der Quecksilberabfall in der Röhre hängt nur vom Druck der umgebenden Luft auf das Quecksilber im Tank ab.
Nicht viel später wurde der in Deutschland durchgeführte Test mit dem 'Magdeburger Halbkugeln“ bestätigen die Existenz des Vakuums, des Vakuums und des Luftdrucks in Bodennähe (fast 10.000 N wurden benötigt, um die Hälften der Vakuumkugel auseinander zu ziehen). "Nur weil etwas unverständlich ist, heißt das nicht, dass es nicht existiert", sagte Pascal.
Pascal zeigte experimentell, dass sich der Luftdruck in verschiedenen Höhen unterscheidet (durch Messung der Quecksilberhöhe in einer Röhre in verschiedenen Höhen). Je niedriger gemessen wurde, desto höher stieg das Quecksilber in der Röhre, desto höher musste also der Luftdruck auf diesem Niveau sein und umgekehrt. Damit wurde auch festgestellt, dass die Atmosphäre endlich ist: Der Luftdruck ist knapp über dem Boden (Meeresspiegel) am größten; es muss gleich dem Gewicht der gesamten Luftsäule über einer Flächeneinheit sein. Auf diese Weise gelangte er zu einer ziemlich genauen Schätzung des Gewichts der gesamten Atmosphäre. Pierre Gassendic lobte die Entdeckung dieses "außerordentlich unvergesslichen jungen Mannes" mit der Aussage: "Was er getan hat, hat vor ihm noch keiner geschafft, nach ihm kann es jeder". Pascal selbst hat die Konsequenzen dieser unausweichlichen Schlussfolgerungen damals nicht vorausgesehen, aber tatsächlich hat dies die Astronomie revolutioniert.
Mit diesen Experimenten gab Pascal den Ton für experimentelle Beweise an. Bis dahin basierte Wissenschaft nicht auf experimenteller Nachweisbarkeit, sondern auf Logik und theoretischer Deduktion. Dies änderte sich vor allem durch Pascals Arbeit zusammen mit der Arbeit seiner Vorgänger Galileo Galileo und noch früher Leonardo da Vinci.