WikiDer > Wismar
Stadt in Deutschland | |||
| Ort | |||
| Zustand | |||
| Landbezirk | Nordwestmecklenburg | ||
| Koordinaten | 53° 54′ N, 11° 28′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Oberfläche | 41,36 km² | ||
| Einwohner(31-12-2018[1]) | 42.550 (1.029 Einwohner/km²) | ||
| Höhe | 15 m | ||
| Bürgermeister | Thomas Beyer (SPD) | ||
| Wirtschaft | |||
| GewSt Hebesatz | % ([2]) | ||
| Andere | |||
| Postleitzahlen | 23952, 23966, 23968, 23970 | ||
| Vorwahl | 03841 | ||
| Nummernschild | HWI | ||
| Gemeindenummer | 13 0 74 087 | ||
| Webseite | www.wismar.de | ||
Lage Wismar in Nordwestmecklenburg | |||
| |||
Historisches Zentrum von Stralsund und Wismar | ||
| Kultur des Weltkulturerbes | ||
| Land | ||
| UNESCO-Region | Europa und Nordamerika | |
| Kriterien | ii, iv | |
| Registrierungsprozess | ||
| UNESCO-Tracking-Nr. | 1067 | |
| Anmeldung | 2002 (26. Sitzung) | |
| UNESCO-Welterbeliste | ||
Die Hafenstadt Wismar (Niedersächsisch: Wismer) liegt im Norden Deutsche Zustand Mecklenburg-Vorpommern und hat 42.557 Einwohner (31.12.2015). Die Stadt liegt direkt am Ostsee und ist na Rostock der zweite Ostseehafen des Landes. Bis 2011 war Wismar ein kreisfreie Stadt, seitdem ist es die Kreisstadt des Landkreis Nordwestmecklenburg.
Geschichte
Wismar wurde zwischen 1226 und 1229 von gegründet Lübeckse Siedler unter Heinrich Borwin: Die Stadt war von Anfang an geplant. Bald trat in Wismar das Lübecker Stadtrecht in Kraft, das 1266 der mecklenburgische Fürst bestätigte.
Wismar war von Anfang an eine Hafen- und Handelsstadt, die Privilegien genoss und 1259 einen Handelsvertrag mit Lübeck und Rostock schloss: das war der Keim der Hanse, die sich zu einer mächtigen Gewerkschaft entwickeln sollte, an der auch niederländische Städte teilnehmen würden. Ab 1276 erhielt Wismar eine Stadtmauer und der rasante Aufstieg der Stadt wurde durch den Bau von drei bedeutenden Kirchen im Stil der Backsteingotik: die Marienkirche (St. Mary `s Kirche), die Nikolaikirche (Sankt-Nikolaus-Kirche) und die Georgenkirche (St.-Georgs-Kirche). Die Grafen von Mecklenburg verlegten 1257 ihre Residenz von Schloss Mecklenburg nach Wismar und blieben dort bis 1358, dann zogen sie nach Schwerin gewöhnlich gegangen.
1631, während der Dreißigjähriger Krieg, war Wismar von Schweden erobert. Das Frieden von Osnabrück ab 1648 ging Wismar nach Schweden und die Stadt blieb auch nach der Großer Nordischer Krieg, in dem Schweden fast alle seine anderen überseeischen Besitzungen verlor. 1803 verpachtete Schweden Wismar und Umgebung für hundert Jahre an das Großherzogtum Mecklenburg und erst am 20. Juni 1903 wurde die Stadt deutsch.
Ungefähr zu dieser Zeit war die Industrialisierung gestartet. Der Schiffbau entwickelte sich schnell, aber auch der Handel. 1881 eröffnet Rudolf Karstadt es gibt erste shop. Karstadt hat sich zu einer bekannten Filialkette mit Filialen in ganz Deutschland entwickelt.
Unter dem Nazis Wismar bekam eine Filiale der Flugzeugfabrik Dornierdie hier Bomber gebaut haben. Das machte die Stadt während der Zweiter Weltkrieg Ziel alliierter Bombardements, die der Stadt schweren Schaden zufügten: Die Georgenkirche ging ebenso in Flammen auf wie ein Viertel der Wohnhäuser. Die in dieser Hinsicht ziemlich beschädigte Marienkirche wurde im August 1960 von der DDR-Kommunisten der SED gesprengt, heute ist nur noch der Turm übrig geblieben, während die Restaurierung der zugrunde richten der Georgenkirche erst nach dass Wende gestartet.
Am 7. Mai 1945 trafen britisch-kanadische und russische Truppen in Wismar aufeinander. Die Stadt wurde dann Teil der DDR. Der Schiffbau wurde stark ausgebaut, aber die Innenstadt schrumpfte.
Dennoch ist Wismar nach wie vor eine sehenswerte Stadt, in der an Kriegsschäden und Vernachlässigung gearbeitet wird. Die Stadt wurde 2002 mit 2002 Stralsund auf der Liste des Weltkulturerbes des UNESCO Gesendet.
Am 3. September 2011 verlor die Stadt ihre kreisfreie Status und wurde Teil des Bezirks Nordwestmecklenburg.
Sehenswürdigkeiten
Hauptsehenswürdigkeiten sind die Nikolaikirche, das zweithöchste Kirchengebäude der Backsteingotik der Welt, der Marktplatz mit der Alter Schwede (mit Backsteinfassade aus dem 14. Jahrhundert) und die and Wäscherei, das Wahrzeichen der Stadt. Dies ist ein Pavillon im niederländischen Renaissance-Stil, von dem aus das Wasser über die Stadt verteilt wurde. Das imposante Rathaus stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist jünger als in anderen Hansestädte. Ein Stadttor bleibt von der alten Stadtverteidigung. Die Georgenkirche, die größte Kirche Wismars, kann nach einer umfassenden Restaurierung wieder als Sehenswürdigkeit angesehen werden.
- Die alte Stadt

Fassade mit Statuen aus rotem Sandstein

Brauhaus am Lohberg

Wasserkunst am Marktplatz

Hotel Seestern am Marktplatz

Kanzel Sankt Nicolai Kirche
Fiktion
Wismar ist seit 2004 Schauplatz des danach benannten Kriminalität "SOKO Wismar".
Partnerstädte
Wismar unterhält eine Stadtverbindung mit:
- Kemic,
Finnland, schon seit 1959 - Lübeck,
Deutschland, schon seit 1987 - cales,
Frankreich, schon seit 1998 - Aalborg,
Dänemark, schon seit 1988 - Kalmar,
Schweden, seit 2002
Außerdem besteht eine Freundschaft mit Halden,
Norwegen, schon seit 1991.
Geboren
- Sophia von Mecklenburg-Güstrow (1557–1631), durch ihre Heirat mit Friedrich II. von Dänemark Königin von Dänemark und Norwegen
- Johan Carl Wilcke (1732-1796), deutsch-schwedischer Physiker
- Friedrich Christoph Dahlmann (1785-1860), Historiker, Professor und Politiker
- Gabriel Ludwig Johann von Amsberg (1822-1899), Urgroßvater von Claus van Amsberg
- Gottlob Frege (1848-1925), Mathematiker, Logiker und Philosoph
- Franz Ziehlo (1857-1926), Bakteriologe
- Karl Scharfenberg (1874-1938), Eisenbahningenieur
- Joachim Streich (1951), ehemaliger Fußballspieler
- Marita Kocho (1957), Sprinter
- Jacqueline Börner (1965), ehemaliger Langstrecken-Eisschnellläufer
- Robert Tesche (1987), Fußballspieler
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|
| Siehe die Kategorie Wismar von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |
| Landkreise und kreisfreie Städte in Mecklenburg-Vorpommern (1994 - 2011) | |
|---|---|
Bad Doberan · demmin · Greifswald · Güstrow · Ludwigslust · Mecklenburg-Strelitz · Müritz · Neubrandenburg · Nordvorpommern · Nordwestmecklenburg · Ostvorpommern · parchimo · Rostock · Rügen · Schwerin · Stralsund · Uecker-Randow · Wismar | |
| Überfahrt im Bezirk Rostock des Deutsche Demokratische Republik |
|---|
Bad Doberan · Berge (bis 1955) Greifswald · Greifswald (Stadtteil) · Grevesmühlen · Grimm · gut Bus (bis 1955) Ribnitz-Damgarten · Rostock-Land · Rostock (Stadtteil) · Rügen (ab 1956) Stralsund · Stralsund (Stadtteil) · Wismar · Wismar (Stadtteil) · Wolgast |
| Weltkulturerbe im Deutschland | ||
|---|---|---|
Aachener Dom · Kloster Lorsch und Altenmünster · Schloss Augustusburg und Schloss Falkenlust in Brühl · Bamberg · Bauhaus-Standorte in Weimar und Dessau · Klassisches Weimar · Fagus-Werk · Bergwerk Rammelsberg und historische Stadt Goslar · Kölner Dom · Hansestadt Lübeck · Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg · Kloster Maulbronn · Steinbruch Messel · Fürst-Pückler-Park Bad Muskau · Klosterinsel Reichenau · Museumsinsel in Berlin · Parklandschaft Dessau-Wörlitz · Stiftkerk, Schloss und Altstadt von Quedlinburg · Wallfahrtskirche Wies · Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof · Römische Denkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier · Uralte und prähistorische Buchenwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas · Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin · Michaeliskirche und Hildesheimer Dom · Speyerer Dom · Historisches Zentrum von Stralsund und Wismar · Rathaus und Roland-Statue von Bremen · Grenzen des Römischen Reiches: Obergermanisch-raetische Limes · Oberes Mittelrheintal · Völklinger Hütte · Wartburg · Residenz Würzburg · Zeche Zollverein Zeche und Industriekomplex in Essen · Wohngebiete der Moderne in Berlin · Wattenmeer · Prähistorische Pfahlbauten in den Alpen · Markgräfliches Opernhaus in Bayreuth · Wilhelmshöhe . Bergpark · Karolingisches Westwerk und Civitas Corvey · Speicherstadt und der Kontorhausviertel mit dem Chilehaus im Hamburg · Architektonisches Werk von Le Corbusier (Weißenhofsiedlung) Höhlen und Kunst aus der Eiszeit auf der Schwäbischen Alb Archäologische Grenzlandschaft von Heideby und dem Danewerkvir · Naumburger Dom · Erzgebirge/Krušnohoří . Bergbaugebiet · Augsburger Wassermanagementsystem | ||
| Städte und Gemeinden in der Landkreis Nordwestmecklenburg | |
|---|---|
Alt Meteln ·Bad Kleinen ·Barnekow ·Benz ·Bernstorf ·Bibow ·blowatz ·Bobitz ·Boiensdorf ·Boltenhagen ·brusewitz ·carlow ·Cramonshagen ·Dalberg-Wendelstorf ·Damshagen ·dasow ·Dechow ·Dorf Mecklenburg ·Dragun ·Gadebusch ·Gägelow ·Glasin ·Gottesgabe ·grammbogen ·Grevesmühlen ·Grieben ·Groß Molzahn ·Großer Siemz ·Big Stieten ·Hohen Viecheln ·Hohenkirchen ·Holdorf ·Hornstorf ·Insel Poel ·Jesendorf ·Kalkhorst ·Klein Trebbow ·Klutz ·Knie ·Königsfeld ·Krembz ·Krusenhagen ·Lübberstorf ·Lubow ·Lübstorf ·Lüdersdorf ·Lützow ·Menzendorf ·Metelsdorf ·Mühlen Eichsen ·Neuburg ·Scheißkerl ·Niendorf ·passe ·perlin ·Pingelshagen ·pokrent ·rehna ·schrie ·Roduchelstorf ·Roggendorf ·roggenstorf ·Rognitz ·Rüting ·Schildnummer ·Schlagsdorf ·Schönberg ·Seehof ·Selmsdorf ·Stepenitztal ·Testorf-Steinfort ·Thandorf ·Upahl ·utech ·Viele Bücher ·Ventschow ·warin ·warnen ·Wedendorfersee ·Wismar ·Zickhusen ·Zierow ·Zurow ·Zusow |