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Absurd toneel

Absurde Bühne (ebenfalls Anti-Theater oder Jugendtheater) ist ein Theatergenre, das die unlogischen und irrationalen Aspekte des Lebens betont, oft um die Sinnlosigkeit des Lebens zu demonstrieren. Die absurde Szene wurde im ersten Jahrzehnt nach dem Zweiter Weltkrieg, gleichzeitig mit dem absurder philosophische Bewegung.

Das absurde Theater basiert oft auf realistischen Charakteren, Situationen und theatralischen Konventionen. Zeit, Ort und Identität sind oft vage und mehrdeutig. Oft wird eine traumhafte oder beängstigende Atmosphäre geschaffen und es finden wiederholte oder unsinnige Dialoge statt.

Der Ursprung des absurden Theaters liegt eigentlich im Absurdismus in der Philosophie. Dies ist eine Gabel der Existentialismus. Der absurde Philosoph Albert Camus (1913-1960) glaubte, dass das Leben bedeutungslos und das Leben auch unerklärlich ist. Doch es gibt diejenigen, die versuchen, die Existenz des Menschen zu ergründen, und das führt nur zu Leiden.

Camus schrieb unter anderem: Der Mythos von Sisyphos. Daraus lässt sich seine Philosophie ableiten, dass das Leben als Ganzes keinen Sinn hat. Nur wenn man dies erkennt, ist es möglich, als Mensch ein positives Dasein zu führen. Neben Literatur schrieb Camus auch Theaterstücke, darunter Caligula und Der Gerechte. Der Gerechte ist ein absurdes Stück von Camus. Darin porträtiert er den Menschen, der auf der Suche nach Gerechtigkeit und einer Interpretation des Lebens ein absurdes Dasein führt.

Der französische Begriff für absurdes Drama, Jugendtheater, wurde von der Bühnenkritikerin vorgestellt Martin Esslin, der es 1962 als Titel eines Buches zu diesem Thema verwendete. Esslin war der erste, der das Werk dieser Dramatiker als künstlerische Parallele zur absurden Philosophie von Albert Camus sah.

Ein Vorläufer des absurden Dramas ist Dadaismus (vom Ende des Ersten Weltkrieges bis etwa 1920). Dies ist eine Bewegung, mit der der Absurdismus oft verglichen wird. Absurdistische Theatermacher hatten daher viele Kontakte zu Dadaisten und surreal Theatermacher, wie z Tristan Tzara und André Breton. Im dadaistischen Theater wie im absurden Theater werden Zeit und Identität oft unverständlich durch gewalttätige und zufällige Szenen dargestellt. Außerdem wird unlogische Sprache verwendet, beispielsweise durch verwirrende Satzstrukturen, und Zeichen sind austauschbar. Die Traumwelt ist hier die wichtigste Inspirationsquelle und auch mit Dekor wird versucht, eine traumhafte Wirkung zu erzielen.

Laut Martin Esslin die vier wichtigsten absurden Dramatiker Eugene Ionesco, Samuel Beckett, Jean Genet und Arthur Adamov. Andere Schriftsteller, die oft mit dem absurden Theater in Verbindung gebracht werden, sind Friedrich Dürrenmatt, Fernando Arrabal, Harold Pinter, Edward Albee, André Brink und Jean Tardieu.

Eugène Ionesco (1909-1994) hat einige wichtige absurde Stücke geschrieben. Darin verwendete er typisch absurde Themen wie die Sinnlosigkeit des Lebens, des Todes und des Wahnsinns. Ein Beispiel für ein solches Stück ist Der König stirbt. Das sinnlose Leben steht auch in diesem Stück im Mittelpunkt.

Das bekannteste absurde Stück ist wahrscheinlich Warten auf Godot. Dieses Stück wurde 1952 von Samuel Beckett geschrieben. Dies ist ein gutes Beispiel, um die Charakteristika der absurden Bühne zu veranschaulichen. Es geht um zwei Männer, die auf Godot warten. Die Kommunikation zwischen diesen beiden Personen ist sehr schwierig. Es ist nicht bekannt, wer Godot ist. Auch die Uhrzeit ist unbekannt. Das Stück findet über zwei Tage statt, aber wie lange die beiden darauf gewartet haben, bleibt ein Rätsel. Wie in vielen absurden Stücken sind die Charaktere nicht eindeutig: Sie übernehmen immer wieder die Eigenschaften des anderen und wechseln auch ab und zu den Hut. Ein weiteres Merkmal ist, dass es viele Wiederholungen gibt. Der zweite gespielte Tag ist also dem ersten Tag sehr ähnlich. Auch im Text gibt es viele Wiederholungen. Was die Geschichte noch absurder macht, ist, dass sich die Charaktere an nichts mehr erinnern, was am ersten Tag am zweiten Tag passiert ist.

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