WikiDer > Hörstel

Hörstel
Hörstel
Stadt in DeutschlandFlagge von Deutschland
Wappen von Hörstel
Hörstel (Nordrhein-Westfalen)
Hörstel
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen
KreisSteinfurt
RegierungsbezirkMünster
Koordinaten52° 18′ N, 7° 35′ O
Allgemeines
Oberfläche107,54 km²
Einwohner(31-12-2018[1])20.141
(187 Einwohner/km²)
Niederländer(09-05-2011[2])53 (0,27%)
Höhe45 m
BürgermeisterDavid Ostholthoff (SPD)
Wirtschaft
GewSt Hebesatz415% (2020[3])
Andere
Postleitzahl48477
Vorwahlen05454, 05459, 05978
NummernschildST, BF, TE
Stadt4 Bezirke
Gemeindenummer05 5 66 016
Webseitewww.hoerstel.de
Lage Hörstel in Steinfurt
Karte von Hörstel
Portal  Portalsymbol  Deutschland

Hörstel ist eine Stadt und Gemeinde in dem DeutscheZustandNordrhein-Westfalen, liegt in den Kreis Steinfurt. Die Gemeinde hat 20.141 Einwohner (31. Dezember 2018)[1] auf einer Fläche von 107,54 km². Die Bevölkerung der Gemeinde steht als fromm römisch katholisch bekannt.

Aufteilung der Gemeinde

Die Gemeinde besteht aus vier Stadtteile und einige dazugehörige Weiler (Bauerschaften):

  • Hörstel, wo sich das Standesamt und einige andere Dienststellen des Gemeinderats befinden (7.499 Einwohner per 31. Dezember 2019)
  • die Stadt trinken (Ende 2019 4.336 Einwohner)
  • Riesenbeck (6.507 Einwohner per 31. Dezember 2019), auf der Südseite der DEK, Sitz der meisten Magistratsabteilungen (zwei Standorte)
  • dreierwalde (2.782 Einwohner zum 31. Dezember 2019)
  • Gravenhorst, ein Ortsteil von Hörstel, am östlichen Ortsrand edge
  • Birgte, ein Weiler von Riesenbeck (ostwärts Richtung Tecklenburg)
  • Ostenwalde, ein Ortsteil von Hörstel (Richtung Norden .) hopsten)

Gesamtbevölkerung zum 31. Dezember 2019: 21.124. Die Zahlen beinhalten Zweitwohnungsbesitzer. Quelle: Website der Gemeinde Hörstel.

Lage, Verkehr, Transport

Die Gemeinde liegt zwischen den Städten Rheine und Osnabrück an der äußersten südwestlichen Spitze des Teutoburger Wald. Die westlichsten Berge des Teutoburger Waldes, darunter der 95 m hohe Huckberg, die durch die MLK vom Rest ist der Grat abgeschnitten und der 115 m hohe Bergeshöveder Berggehören der Gemeinde.

Nachbargemeinden

   Nachbargemeinden   
 Spiele 11 km    Schaf 11 km    hopsten 7 Kilometer
     Brosen windrose de.svg     
 Rheine 10 km Ibbenbüren 9 km
          
 Emsdetten 14 km    Saerbeck 15 km     

Straßenverkehr

Etwas südöstlich von Hörstel und 4 km nordwestlich von Riesenbeck befindet sich die Ausfahrt 10 der Autobahn A30 Amsterdam-Osnabrück-Berlin. Aus den Niederlanden nehmen Sie am besten die Ausfahrt 9 (Rheine Kanalhafen) vor der Stadt Hörstel selbst, von wo aus eine 2 km lange Nebenstraße ins Zentrum von Hörstel führt. Auch die ehemalige und abgestiegene Provinzstraße Bundesstraße 65 führt von West nach Ost durch die Gemeinde.

öffentlicher Verkehr

Zum Bahn Amsterdam-Berlin hat Hörstel ein Bahnhof, wo die Nahverkehrszüge Rheine-Osnabrück halten und umgekehrt. Zwei Bahnhöfe im äußersten Norden des Stadtgebietes, Hörstel-Ostenwalde und weg von zu Hause zum kleinen Tecklenburg Nordbahn dienen nur dem Warentransport.

Der Busverkehr innerhalb der Gemeinde beschränkt sich auf wenige Taxis. Die vier größten Orte sind mit dem Regionalbus erreichbar (1 x stündlich an Werktagen tagsüber, seltener außerhalb der Bürozeiten): Dreierwalde liegt an einer Buslinie Rheine-Hopsten vv. Von Ibbenbüren fährt ein Bus nach Riesenbeck und Bevergern vv. weiter nach Rheine (nicht immer in die andere Richtung!).

Versand

Die Gemeinde ist bekannt für die sog. Nasses Dreieck. Hier kommt es Mittellandkanal (MLK) von Osten nach Nordwest-Südost Dortmund-Ems-Kanal (DECK). Von den Hügeln des Teutoburger Waldes genießt der Wanderer eine schöne Aussicht auf diesen Schifffahrtsknotenpunkt. Gleich hinter der Grenze mit Ibbenbüren Der Innenhafen Uffeln liegt am MLK.

Luftverkehr

Das Flughafen Münster-Osnabrück liegt nur ca. 25 km südsüdöstlich von Hörstel.

Wirtschaft

Die Gemeinde verfügt über eine Reihe von Gewerbegebieten, unter anderem entlang der DEK zwischen Riesenbeck und Birgte, für diverse Klein- und Mittelbetriebe sowie Verteilzentren, LKW-Betriebe etc. Die Gemeinde beteiligt sich an der Weiterentwicklung der MLK in Uffeln, Gemeinde Ibbenbürenin einem großen Industriegebiet gelegen. Dieses Gewerbegebiet liegt direkt nördlich der Gemeindegrenze in der Nähe einer separaten Güterbahn zu und einem Binnenhafen an diesem Kanal.

In Riesenbeck gibt es eine kleine Fabrik, die schon 1888 macht Pflugscharen. Eine solche Pflugschar war auch im Riesenbecker Dorfwappen abgebildet; in der GemeindeWaffe der fusionierten Gemeinde Hörstel ist diese noch oben rechts vorhanden.

Hörstel bekam 1932 sein eigenes Krankenhaus. In seinen Gebäuden befindet sich heute eine bedeutende psychiatrische Klinik, die sich auf die Pflege und Behandlung von Menschen mit Drogen- und anderen Suchterkrankungen spezialisiert hat.

Die Landwirtschaft ist nach wie vor ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Hörsteler Wirtschaft.

Geschichte

Stadtwappen vor 1975:

Bevergern und Dreierwalde

1123 wird Bevergern, 1498 Dreierwalde, erstmals urkundlich erwähnt. Bevergern erhalten vom Grafen von Tecklenburg in 1366Stadtrechte und entwickelte sich um eine strategisch begünstigte, oft umstrittene, mittelalterliche Burg auf einem Hügel, von der die meisten in den Händen von waren die Fürstbischöfe von Münster oder es nach dem Reformation protestantisch geworden Landkreis Tecklenburg, davon ist es Kreis Lingen abgespalten. Schloss Bevergern ist einer der Orte, an denen nach dem gescheiterten mislukt Täuferbewegung im Münster 1535-1536 der Führer dieser Gruppe, Jan van Leiden wäre vor seiner Hinrichtung einige Zeit inhaftiert gewesen. Bis etwa 1900 blieb Dreierwalde ein überwiegend landwirtschaftlich geprägtes Dorf.

Bevergern und Dreierwalde gehören zu den vielen Orten in Deutschland, für die die 17. Jahrhundert war eine katastrophale Zeit. Vor allem in Dreierwalde kam es zunächst zu Kriegsschäden durch die Dreißigjähriger Krieg (1618-1648), die sicherlich in Bevergern nicht von den "Niederländern" sind Achtzigjähriger Krieg kann getrennt werden. Bevergern lag damals an der Grenze der protestantischen Konfession, oft von den Haus von Oranien kontrollierter südlicher Teil der Kreis Lingen mit dem katholischen Fürstbistum Münster. Die Niederländer besaßen die Burg von 1634 bis 1652 im Besitz. Bei der Frieden von Münster (1648) Bevergern gehörte zum Gebiet des Fürstbistums Münster; aufgrund ihrer strategischen Bedeutung ist die Republik der Vereinigten Niederlande halte es trotzdem auf Trab. Mit einer List gelang es den Münsters jedoch 1652, es zu erobern, obwohl die niederländische Besatzung sich frei zurückziehen konnte Lingen zulassen musste. 1659 zahlte der Fürstbischof dem Prinzen von Oranien 120.000 Taler für sein Versprechen, auf alle Versuche, Bevergern einzunehmen, zu verzichten. Im 1658 Bevergern wurde durch einen Stadtbrand fast vollständig zerstört. Der Fürstbischof von Münster verließ die Burg aus Angst vor einer militärischen Niederlage 1674 bevorstehende Rückeroberung durch die Niederländer im März 1680 in die Luft jagen. Fragmente der Mauern wurden für verschiedene Kirchengebäude in der Umgebung wiederverwendet. Nach 1700 folgte, teilweise bedingt durch den Verlust der administrativen Unabhängigkeit, ein wirtschaftlicher Niedergang. Im 1803 Bevergern kam in die Königreich Preußen. Eine gewisse wirtschaftliche Erholung folgte dem Bau der beiden großen Kanäle DEK (1899) und MLK (1915). Dreierwalde wurde 1930 in die Gemeinde Riesenbeck eingemeindet und 1975 mit diesem Ort an Hörstel angeschlossen. früher April 1945, am Ende von Zweiter Weltkrieg, brauchten die Alliierten vier Tage, um Bevergern zu erobern; die Deutschen hatten dies durch die Sprengung der Kanalbrücken erschwert. Offiziell ist Bevergern keine Stadt mehr, da es zu Hörstel gehört. Die Stadtrechte galten als auf diesen Ort übertragen, als sich die Gemeinde in Hörstel niederließ. Bevergern hatte a Biber in seinem Stadtwappen; in der GemeindeWaffe diese ist noch am unteren Rand der zusammengeschlossenen Gemeinde Hörstel vorhanden.

Riesenbeck

Im 965 es lag nordöstlich von Riesenbeck Bergeshövede, und 1074 wurde Riesenbeck (Risenbeke) selbst erstmals urkundlich erwähnt. 1236 erwarb Graf Otto I. von Tecklenburg Riesenbeck für seine Landkreis Tecklenburg. Danach wurde der Ort vor allem im 16. und 17. Jahrhundert wie Bevergern zum Spielball zwischen dieser Grafschaft und den and Fürstbistum Münster, um 1803 preußisch zu werden. 1900 wurde Riesenbeck eine selbständige Gemeinde. 1959 erhielt es ein eigenes Rathaus. 1975 kamen Riesenbeck und Bevergern zu Hörstel hinzu.

Hörstel

Bis um 1900 Hörstel war ein ziemlich unbedeutendes Bauerndorf und a Bauerschaft, Weiler, Riesenbeck. Der Kanalbau trennte es von Riesenbeck. Die Entwicklung von Hörstel wurde schon früher durch die Eröffnung (1856) der Eisenbahn Amsterdam-Berlin und des dortigen Bahnhofs gefördert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs der Ort zu Wohlstand und wurde 1975 zur „Hauptstadt“ der neuen Gemeinde Hörstel. Es übernahm auch formell die Stadtrechte von Bevergern.

Religiöse Kuriositäten und Sehenswürdigkeiten

Andere Sehenswürdigkeiten; Tourismus

  • Östlich von Hörstel liegt das alte Kloster Gravenhorst. Es war ursprünglich (im 13. Jahrhundert) ein Zisterzienserinnenkloster, das zu 1811 bestand als solche weiter. Die Klosterkirche aus der Zeit um 1300 ist ebenso erhalten wie die zum Kloster gehörende Wassermühle aus dem 17./19. Jahrhundert. Auch die wissenschaftlich wichtige und wertvolle Sammlung religiöser Bücher aus dem 12.-17. Jahrhundert ist erhalten geblieben. Die Gebäude, die im turbulenten 17. Jahrhundert wurden mehrmals geplündert und verbrannt und stammen in ihrer heutigen Form aus dem Anfang des 20 19. Jahrhundert. 1999 wurde mit der Restaurierung begonnen. Die Klosteranlage ist heute Ausbildungs-, Atelier-, Werkstatt- und Ausstellungsgebäude für talentierte junge Musiker und Künstler der Region. Sie können auch Geschichtsunterricht besuchen.
  • Vom oben erwähnten Kloster führt ein schöner, 4 km langer Wanderweg, der Nunspättken, über Brücken sowohl über die MLK als auch über die DEK entlang einer schönen Aussicht auf die Hügellandschaft nach Bevergern. Dort hatte das Kloster 1643 ein großes Haus, das Klosterhof, wenn Flüchtlingshaus gekauft; dort mussten die Schwestern im 17. Jahrhundert oft Zuflucht suchen. 1669 wurde der Klosterhof durch einen Neubau ersetzt. Dieses Haus ist erhalten geblieben und beherbergt eine Gastronomie.
  • Schloss Surenburg bei Riesenbeck (bewohnt von der Außenwelt) Roermond adelige Stammeslinie Heereman van Zuydtwyck, nicht für Besucher geöffnet) liegt in einer wunderschönen Parklandschaft westlich des Ortes. Der schöne Schlosspark ist leider auch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Die unmittelbare Umgebung dieses Schlosses ist als Standort von . bekannt Reitveranstaltungen, vor allem in der Fahrsport. Hier werden oft die deutschen nationalen Meisterschaften, aber auch Europa- oder Weltmeisterschaften im Autofahren ausgetragen.
  • Wandern im Teutoburger Wald und zum Nasses Dreieck; An diesem Kanalknoten ist eine sogenannte Red Box mit Informationen zu den Kanälen eingerichtet. Die Red Box ist auch ein überdachter Picknickplatz. Auf 116 m Höhe, entlang der mehrtägigen Wanderroute Hermannsweg, befindet sich auf Hörsteler Gebiet die Aussichtsplattform Schöne Aussicht.
  • Direkt südlich der A30 liegt der 57 ha große Freizeitsee Torfmoorsee mit Strandeinrichtungen, Camping, Snackbar, etc.. Ein internationales Triathlon gehaltenen. Auf dem See segelt es mit kleinen Segelbooten und es ist Windsurfen Dürfen.
  • Regionalmuseum im Haus Hilckmann und die beiden angrenzenden Fachwerkhäuser in Bevergern

Bilder

Städtepartnerschaft

Wichtige Personen in Bezug auf die Gemeinde

Geboren

  • Georg Hermes (Dreierwalde, 22. April 1775 – Bonn, 26. Mai 1831), deutscher römisch-katholischer Theologe
  • Aloys Heuvers (* 15.12.1888 in Dreierwalde; † 01.06.1967 in Recke-Steinbeck) Maschinenbauingenieur; Erfinder eines Verfahrens zu Stahl Kirchenglocken und ähnliche Gegenstände. Nach seinem Verfahren kurz nach der Zweiter Weltkrieg inklusive einer Kirchenglocke Hiroshima, Japan und eine Uhr im Paulskirche (Frankfurt am Main) gemacht.
  • Viktor Lutzez (Bevergern (Hörstel), 28.12.1890 - bei Potsdam, 03.05.1943), deutsch Nazi-, Nachfolger von Ernst Röhm Bei der SA. Lutze hinterließ Bevergern ein Landhaus (Villa Lutze), das als Hotel genutzt wird.
  • Anton Joseph Maria Hilckmann (* 4. März 1900 in Bevergern; † 25. Januar 1970 in Mainz) Ethnograph, Pionier und Professor für vergleichende Kulturwissenschaften in Mainz nach dem Krieg; er war ein Gegner des Nationalsozialismus und wurde u.a. inhaftiert. Konzentrationslager Sachsenhausen und Konzentrationslager Buchenwald überlebt. Seinen Geburtsort verließ er nach Bevergern, wo nach seinen Wünschen ein Landesmuseum eingerichtet wurde.
  • Siegfried Schoppe (* 25. April 1944 in Hörstel) Ökonom und Historiker

Andere

  • Ludger Beerbaum (Detmold, 26. August 1963), deutscher Springreiter, gebürtig aus Riesenbeck

Siehe auch

Siehe die Kategorie Hörstel von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.