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Max Raabe
Max Raabe im Jahr 2008

Max Raabe, Pseudonym von Matthias Otto (Lünen, 12. Dezember1962), ist ein DeutscheSänger, Komponist und Gründer und Orchesterleiter von dem Palastorchester.[1] Er und sein Orchester sind darauf spezialisiert, den Klang der deutschen Tanz- und Filmmusik der 1920er Jahre wiederzubeleben zwanzig und dreißig.

1986 gründete Raabe das Palast Orchester. Er erlangte nationale Berühmtheit mit der Hit HitKein Schwein ruft mich an von 1992, ein Popsong im Stil der 1920er Jahre, und der Film en Der bewegte Mann (englischer Titel: vielleicht, vielleicht nicht) 1994.

Raabe studierte in Berlin zum Universität der Künste von 1988 bis 1995 für BaritonOpernsänger.

Er schreibt Originalmusik, darunter Filmmusiken, sowie Coverversionen bekannter Popsongs im Stil der 1920er und 1930er Jahre wie Britney SpearsUps!... Ich habe es wieder getan und von Tom JonesSexbombe.[2]

Max Raabe live im Congress Center Heidenheim, 2016

Live-Auftritte

Die stets stilvoll und sorgfältig gekleidete Raabe schaukelt bei Auftritten nicht mit zur Musik und benimmt sich wie ein Holz augenzwinkernd Dandy. Ankündigen und Ankündigen von Songs erfolgt mit trockenem Humor und Raabe wird seine Bandmitglieder auf der Bühne immer mit ankündigen Herr oder Frau.. Seine Diktion ist altmodisch, mit einem rollenden r, sein Satzbau oft literarisch deutsch kompliziert: 1994 porträtierte Raabe „Dr. Siedler' in der Berliner Version von Im Weissen Rössli, eine Produktion, mit der er inzwischen Kultstatus erlangt hat.

1999 spielte Raabe die Rolle des Mackie Messer im Kurt Weill und Bertolt BrechtsDreigroschenoper Nächster Nina Hagen.

Im Oktober 2008 sowie im Februar und März 2010 traten Raabe und das Palast Orchester in den USA in einer Reihe von Shows mit dem Titel All About Jazz auf.

2009 sorgte Raabe bei der festlichen Operngala der Deutschen AIDS-Stiftung mit seinem trockenen Humor für die Ansagen der Solisten. Aufgrund des großen Erfolges wurde diese Gala (mit Raabes Beitrag) mehrfach verlängert.

Diskografie

  • Die Männer sind schon die Liebe wert (1988)
  • Kleines Fräulein, ein Augenblick (1989)
  • Ich hör' so gern Musik (1991)
  • Kein Schwein ruft mich an (1992)
  • Mein Kleiner Grüner Kaktus (1992)
  • Wintergarten Edition Live (1996)
  • Dort tanzt Lu-Lu! (1996)
  • Ich hör' so gern Musik (1996)
  • Ami anrufen (1996)
  • Musik, Maestro, bitte (1996)
  • 10 Jahre Palast Orchester mit seinem Sänger Max Raabe (1997)
  • Krokodil und andere Hausfreunde (2000)
  • Charmantes Weill (2001) Dance Band Arrangements (Kompositionen von Kurt Weill 1900-1950) Palast Orchester, Max Raabe und H.K. Gruber
  • Super-Hits (2001)
  • Superhits Nummer 2 (2001)
  • Heute Nacht Oder Nie ("Tonight or Never", 2008) – ein Doppel-CD-Set einer Live-Performance von Max Raabe und dem Palast Orchester in Carnegie Hall, November 2007, veröffentlicht am 23. September 2008.[3]
  • Übers Meer (15.01.2010) (Deutsche Top 100: #15)
  • Kisses can't man nicht alleine (28.01.2011) Max Raabe und Annette Humpe
  • Mit dir möchte ich immer Silvester Feiern (18. November 2011)
  • Für Frauen kein Problem (2013)[4]
  • Der perfekte Moment... wird sehr geschätzt (2017)

Filme

  • Max Raabe - Herr der Schellackplatte. Dokumentarfilm, Deutschland, 2004, 43 Min., Buch und Regie: Yvonne von Kalinowsky; Uraufführung 28. Februar 2004, Produktion RBB
  • Max Raabe & Palast Orchester - Konzert in der Berliner Waldbühne 2006. Konzertmitschnitt, Deutschland, 2006; Produktion RBB
  • Mein Leben - Max Raabe. Dokumentarfilm, Deutschland, USA, 2007, 43 Min., Regie: Claudia Müller; Produktion: ZDF
  • Unbesiegbar - Schauspiel, Deutschland, USA, UK, Irland, 2001, Regie und Drehbuch: Werner Herzog; uraufgeführt am 3. September 2001 auf der Filmfestspiele von Venedig.
  • Max Raabe in Israel - Dies ist eine Dokumentation von Sönke Wortmann über die "Heute Nacht oder nie"-Tour 2010 in Israel von Max Raabe und dem Palast Orchester.
  • Eine Nacht in Berlin - Dies ist ein Live-Mitschnitt auf DVD von Max Raabe und dem Palast Orchester aus dem Admiralspalast in Berlin im Mai 2014.

Externe Links

Verweise