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Mitswa

Mizwa, oder Niederländisch-Jiddisch: Mizwa (hebräisch: מצווה, Plural Mizwot, von tsiwa - gebar) ist das hebräische Wort für Gebot und wird im Judentum verwendet, um auf die Gesetze in der Tora oder seine Wirkung im in jüdisches Recht. Im weiteren Sprachgebrauch kann eine Mizwa auch ein Akt der Barmherzigkeit sein, der im Judentum nicht ausdrücklich geboten wird, wie zum Beispiel die Bestattung des Leichnams einer unbekannten Person. Nach dem Judentum sind praktisch alle moralischen Handlungen (die nicht im Widerspruch zu ausdrücklichen Gesetzen stehen) im Wesentlichen göttliche Gebote.

Laut der Talmud wäre da 613 Mizwot (613 Gebote), von denen zwei direkt von Gott wurden gegeben und 611 von Gott durch Moses. Von dem Mittelalter Listen der 613 Mizwot erschienen, die sich jedoch unterscheiden. Die bekannteste Liste ist die von Maimoniden. Es gibt viele andere Typologien, die die Mizwot in Gruppen unterteilen. Darüber hinaus sind viele Mizwot seit der Zerstörung der Jüdischer Tempel oder nur in Israel in Kraft (und dann manchmal nur in Schaltjahren).

Von dem Moment an, in dem eine Person im Judentum erwachsen ist, wird von ihr erwartet, dass sie die Gebote erfüllt. Das gilt für Mädchen im Alter von zwölf Jahren und für Jungen im Alter von dreizehn Jahren. Deshalb an diesem Tag bzw. der Bat Mizwa- und der Bar MizwaFest gefeiert wird (Tochter bzw. Sohn des Gebotes). Die religiöse Verpflichtung zur Durchführung der Mizwot ist jedoch unabhängig davon, ob das Fest gefeiert wird oder nicht.