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Orkestlied

EIN Orchesterlied ist eine Komposition für eine Singstimme und a Symphonieorchester in abgerundeter Form. Die Blütezeit des Orchesterliedes liegt in der Jugendstilzeit, rund 1900, und die bekanntesten Komponisten des Orchesterliedes sind Gustav Mahler und Richard Strauss.

Definition

Der Vorgänger des Orchesterliedes ist das Deutsch/Österreichische Konzertpreis (Konzertarie) oder soloKantate. Mozart und Joseph Haydn, sind zum Beispiel Arianne a Naxos, sie haben bereits komponiert.Das Orchesterlied ist also keine Komposition, die erst um 1900 aufblühte oder eine österreichische oder deutsche Angelegenheit war. Auch viele niederländische Komponisten wie Jan van Gilse und Alphons Diepenbrock komponierte Orchesterlieder.

Die abgerundete Form des Orchesterliedes weist darauf hin, dass es sich bei dem gesungenen Text um ein Gedicht oder eine andere Form der Poesie handelt. Orchesterlieder können sein Zyklus untergebracht sind, zum Beispiel Mahlers Rückert-Lieder oder Strauß' Vier Letzte Lieder.

Eine Oper-Arie ist also kein Orchesterlied, denn die Arie ist keine gerundete Form, sondern Teil der Handlung in der Oper. Die Begleitung eines Sinfonieorchesters kann auch eine Begleitung durch ein Kammerorchester oder mehrere Instrumente sein. Die Grenzen sind nicht so stark, dass eine Komposition für eine Stimme und acht Instrumente kein Orchesterlied mit Orchester ist.

Vorläufer

Im deutschsprachigen Raum sind Teile von Robert SchumannsFaust-Szenen (1844) sind leicht als Orchesterlied zu unterscheiden, aber sie sind Teil eines Ganzen. Sogar alle Arien in der Schauspielmusik von Beethoven vor dem kotzebue's Die Ruinen von Athen seine Vorgänger, auch die Konzertarie Oh, Perfido!. Johannes BrahmsAltrhapsodie op. 53 (auf Text von GoethesHarzreise im Winter) ist ein tolles Beispiel, weil es nicht per se in die Definition fällt, es gibt auch ein Singen Männerchor entlang, sondern ist eine abgeschlossene Komposition. Die Zusammensetzung Nanie, op. 82 vom gleichen Komponisten kann auch zählen. Brahms spielte ständig mit dem Gedanken, eine Oper zu komponieren, und diese Lieder können einen Eindruck von seinem dramatischen Potenzial geben.

Im französischsprachigen Raum treffen Hector Berlioz wer schon 1829 die szene lyrique La mort de Kleopatra komponiert für Frauenstimme und Orchester. In den Jahren 1840 er hat seinen Klavierliedzyklus instrumentiert Les nuits d'été (über Gedichte von Theophile Gautier) für die gleiche Kombination. Sogar der Norweger Edvard Grieg in den Jahren instrumentiert 1870 Lieder, die zum Beispiel als Orchesterlied bezeichnet werden können Nachstürme (Herbststürme), op.1 8.

Blütezeit im deutschsprachigen Raum

Die eigentliche Blütezeit des Orchesterliedes und seine Akzeptanz als eigenständige Kunstform fällt vor allem um 1900 und in die musikalische Epoche späte Romanze (Deutsche: Spätromantik); die Tatsache, dass immer noch Orchesterlieder komponiert werden, ist ein Beweis für seine Lebensfähigkeit als Genre.

Mahler und Strauss standen sicherlich unter dem Einfluss von Richard Wagner der mit seinem auch einen Beitrag zum Genre geleistet hat Wesendonck-Lieder (teilweise von Wagner selbst, aber auch von der DirigentFelix Mottl orchestriert, später von Hans Werner Henze arrangiert für Kammerorchester). Sowohl Mahler als auch Strauss zählten seine Orchesterlieder zu seinen besten Kompositionen, wahrscheinlich auch wegen der glücklichen Wahl der Textdichter. Ein Orchesterlied ohne exzellente Poesie ist wie eine Oper ohne Gutes Libretto.

Bei Mahler kann man in einem Atemzug sein Lieder eines fahrenden Gesellen (von 1885), Kindertotenlieder (1901/04) und Rückert-Lieder (1905) werden genannt. Themen aus diesen Liedern tauchen häufig in seinen Symphonien auf. Die als Symphonie bezeichnete Das Lied der Erde auch als Sammlung von sechs Orchesterliedern zu sehen, Strauss' Lieder aus dieser Zeit sind fester Bestandteil des Konzertrepertoires. Lieder wie alle Dinge und Zueignung (ab op.10) gelten als frühe Meisterwerke, aber genauso gut Morgen und Heimliche Aufforderung (aus op.27) einige Jahre später. Der Zyklus ist natürlich das unnachahmliche Highlight Vier Letzte Lieder von 1947 auf Texte von Hessen und Eichendorff.

Parallel zu Mahler und Strauss sind ebenso wertvolle, aber weit weniger bekannte Lieder von Hugo Wolf der 24 seiner 300 Klavierlieder orchestrierte. Prometheus (Goethe) und Schlafendes Jesuskind (Eduard Morike) gelten als Meisterwerke.

Im kleinen Kreis um Mahler komponiert Alexander von Zemlinsky, Alban Berg und Arnold Schönberg Orchesterlieder.

Zemlinskys Lyrische Symphonie, op.18 (1924) ist ein Werk, das von Mahlers fast ein Plagiat ist Lied der Erde. Auch hier mehrere (7) Orchesterlieder zu einem Zyklus für Männer- und Frauenstimme und großes Orchester zusammengefasst. Das Sechs Gesänge für mittlere Stimme und Orchester', op. 13 über Gedichte von Maurice Maeterlinck hängen eng damit zusammen. Zemlinsky kommt mit seinem Symphonische Gesänge, op. 20 (1929) aber eine andere Welt. Das sind typische Jahre 1920 Lieder zu Texten des afroamerikanischen Dichters Langston Hughes: jazzig, mit Dixieland-Einflüssen und fast ein Widerstand gegen seine eigene Spätromantik.

Arnold Schönbergs Gurre-Lieder können beide a Kantate als Liedersammlung. Das Teil Lied der Waldtaube für Sopran aus dieser Komposition ist ein echtes Orchesterlied und wird oft separat aufgeführt. Es gibt auch ein Arrangement mit einem kleinen Kammerorchester. Schönberg komponierte zwei weitere kurze Zyklen: Lieder, die als op. 6 und wie auf. 22. Schönberg verabschiedet sich in diesen letzten Liedern von der Tonalität.

Alban Berg bereicherte das Genre mit seinem Sieben frühe Lieder (1908) und Fünf Orchesterlieder nach Ansichkarten-texten von Peter Altenberg, op. 4 (1912), bei dem die Tonalität bereits aufgegeben ist. Spätromantik kann noch Komposition sein Der Wein, die er Konzertarie nannte, sind typisiert.

Andere Komponisten, die sich in diesem Genre hervorgetan haben, waren: Egon Wellesz, Paul Hindemith, die Schweizer Othmar Schoeck und Frank Martin. Viele dieser Kompositionen werden selten mehr aufgeführt, sind aber auf CD erhältlich. Hans Pfitzner, am besten bekannt für seine OperPalästina, hat das Genre über die Jahre bereichert 1890 schon mit der ballade Herr Oluf, op. 12 und Heinzelmänchen, op. 14. Besonders hervorzuheben ist seine Bearbeitung einer Arie aus seiner eigenen Oper Der arme Heinrich. Diese Arie, bekannt als Dietrichs Erzählung wurde so bearbeitet, dass es als Orchesterlied aufgeführt werden kann.

Nach dem Zweiter Weltkrieg viele deutsche Komponisten produzierten weiterhin Werke in dieser Tradition. Manfred Trojahn und Siegfried Matthäus (Holofernes, Porträt für Bariton und Orchester").

Frankreich

Es gab nicht viele französische Komponisten, die den Orchestergesang bereicherten, der in diesem Sprachraum auch andere Namen erhielt, wie 'scene lyrique', 'mélodie', 'vocalise', 'chant' und 'poème'. Allerdings ist die Qualität dessen, was da ist, sehr hoch.

Ernest Chausson mit Poeme de l'amour et de la mer für Sopran- oder Baritonsolist und Orchester, eigentlich zwei Orchesterlieder mit einem kurzen Orchesterzwischenspiel als Verbindung, und Maurice Ravel mit Sheherazade (1903), cinq melodien beliebt popular und deux melodies hebraiques sind typische impressionistische Miniaturen. Ebenfalls Claude Debussy und Henri Duparc hatte Orchesterlieder in ihrem Repertoire; letzterer galt als Spezialist, Phidyle', 'Testament und Chanson traurig sind eine Mischung aus französischer Atmosphäre mit deutschen spätromantischen Einschlägen.

England

Im englischen Sprachraum wird der Begriff „Scena“ auch für das Orchesterlied verwendet. Englische Komponisten wie Lennox Berkeley, Arthur Bliss, William Alwyna, Gustav Holsta und Friedrich Delius produzierten einige Orchesterlieder, aber zwei Komponisten interessierten sich überdurchschnittlich für das Genre.Benjamin Britten, möglicherweise wegen seiner langjährigen Beziehung zum Tenor Peter Birnen, hat einige Zyklen geschrieben, die zum Standardrepertoire gehören. Zumindest in England. Unsere Jagdväter, op. 8 (1936); Weniger Beleuchtungen, op. 18 (1939); Serenade, op. 31 für Tenor, Horn und Streicher, (1943); Nocturne, op. 60 für Tenor, 7 Instrumente und Streichorchester und in geringerem Umfang Phädra, op. 93 für Mezzosopran, Schlagzeug, Violoncello, Cembalo und Streichorchester sind Standardwerke.

Gerald Finzic, auf dem europäischen Festland kaum noch gespielt, komponierte mehrere andere gut gespielte Orchesterlieder, in denen Stirbt Natalis op.8, (1929) ist die meistgespielte. Abschied von den Waffen, op.9 und Lass uns Girlanden mitbringen, op.18 sind auch wunderbare Ergänzungen.

Der amerikanische Komponist Samuel Barber gilt als Spätromantiker, der mit Knoxville: Sommer 1915, op.24 und Andromaches Abschied, op.39 (von ihm 'Szene' genannt) bereicherte das Repertoire.

Andere

Die niederländischen Komponisten komponierten ihre Orchesterlieder in deutscher oder französischer Sprache. Auch in der Blütezeit Die Niederlande war zwischen 1890 und 1910 mit Vertretern des deutschen Orchesterliedes Alphons Diepenbrock und Jan van Gilse und auf Französisch Hendrik Andriessen.

Im Skandinavien der Beitrag war, wie in den Niederlanden, sehr bescheiden, aber von viel höherer Qualität. Es wurde jedoch in der Landessprache gesungen. Im Norwegen Grieg komponierte Lieder, die er später orchestrierte, ursprünglich Lieder für Gesang und Klavierbegleitung. Grieg benutzte sowohl Deutsch als auch Norwegisch als Gesangssprache.

Das Schwedisch Komponist Gosta Nystroem hat mit seinem Sänger vid Havet (Meereslieder) lieferten eine schöne Komposition ab, aber auch Hugo Alfven, Wilhelm Peterson-Berger, Wilhelm Stenhammar und Hilding Rosenberg - Tagesfahrer für Bariton und Orchester - komponierte Perlen.


Das FinnenJean Sibelius und Einojuhani Rautavaara komponierte viele Orchesterlieder, in denen Dutzende von Liedern von Sibelius auch von verschiedenen Komponisten und Dirigenten arrangiert wurden. Der ursprüngliche Klavierpart wurde dann orchestriert. Dies ist jedoch nicht alles geschmackvoll, denn die geniale Instrumentierung von Sibelius ist einfach nicht jedem gegeben.

Im Italien Aufgrund ihrer Konzentration auf alles, was Oper ist, ist sie kaum eine symphonische Tradition und damit auch kein Orchesterliedrepertoire. Einzige Ausnahme sind einige großformatige Werke von Ottorino Respighic: Aretus, für Mezzosopran und Orchester (1910); Il tramonto, für Stimme und Streichorchester (1914) und14 la sensitiva, für Mezzosopran und Orchester (ebenfalls 1914) sind brillante Kompositionen.

In dem Slawisch Sprachraum gibt es im Bereich des Orchestergesangs keine Tradition. Denn viele Komponisten aus Polen, Tschechoslowakei und Russland kamen mit dem Genre in Kontakt - durch Studien in Deutschland oder Wien oder durch Kontakte zu deutsch-österreichischen Komponisten - einige komponierten Orchesterlieder. An poetischer Inspiration mangelt es nicht, tolle Beispiele wie Alexander Puschkin werden mit Orchesterliedern geehrt SchwimmbadWitold Lutoslawski zusammengesetzt Chantefleurs und Chantefables noch 1991 und Karol Szymanowski ist mit seinen Zyklen Liebeslieder von Hafiz, Lieder einer Märchenprinzessin und Lieder des verliebten Muezzin berühmt werden. Seine 3. Sinfonie op. 27 'Lied der Nacht' werden gezählt. Henryk Goreckic's Dritte Symphonie, die "Symphonie der traurigen Lieder", besteht ebenfalls aus einem Zyklus von drei langen Orchesterliedern.

Im Russland ausgezeichnet Dmitri Schostakowitsch mit einem bedeutenden Beitrag. Sowohl seine 13. als auch seine 14. Symphonie enthalten Lieder, die als Orchesterlieder bezeichnet werden können, aber auch seine Zyklen. Iz evreyskoy narodnoy poeziy, op. 79 (aus der jüdischen Volksdichtung, 1964) und "Sechs Gedichte von Marina Tsvtayeva", op. 143, sind Meisterwerke. Auf den Spuren von Schostakowitsch orchestriert Boris Tischtschenko viele seiner Lieder.