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Das Osterkerze ist ein Kerze der in der Osternacht wird zum ersten Mal gezündet. Es symbolisiert in der katholisch und in der evangelisch Liturgie das Licht des Auferstandenen Christus .Es ist eine große Kerze, verziert mit dem Kreuz, dem griechisch Briefe Alpha und Omega und das Jahr.
Die Osterkerze in der katholischen Kirche
Die Tradition der Osterkerze wurzelt in der Tradition der Luzerne. In dem katholische Kirche werde auch fünf Weihrauchkörner (Osternägel), die die fünf Wunden Christi am Kreuz symbolisieren. Die Osterkerze wird im Osternacht, das wichtigste Fest des Kirchenjahres. Das Priester oder Vorgänger zündet die Osterkerze mittels eines Dochtes im Osterfeuer, das er vorab gesegnet hat. Dies kann außerhalb des Kirchengebäudes oder der Kapelle erfolgen, wo die Diakon oder Priester trägt feierlich die Osterkerze herein. In der Kirche kann auch ein kleines Osterfeuer brennen, von dem aus die Kerze angezündet wird. Das Licht der Osterkerze vertreibt die Dunkelheit des Gebäudes: Die Kerzen der Gläubigen werden aus der Osterkerze entzündet. Die Osterkerze symbolisiert somit das Licht Christi, der nach christlicher Überlieferung Finsternis und Böses besiegt hat.
Die Osterkerze brennt bei allen Feierlichkeiten von Ostern bis weiter Pfingsten. Nach Pfingsten wird die Osterkerze in der Taufkapelle neben dem Taufbecken gediegen. Die Taufkerzen werden bei einer Taufe angezündet. Auch bei a Bestätigung man zündet die Osterkerze an, weil daraus die Konfirmationskerzen gezündet werden. Bleibt die Osterkerze im Heiligtum, weil dort auch das Taufbecken steht, wird sie mindestens jede Woche während der Sonntagsfeierlichkeiten angezündet. Sie ist in diesem Fall immer dekoriert. Bei einer Beerdigung wird die Osterkerze als Zeichen dafür, dass das Ostern des Verstorbenen gefeiert wird, an der Bahre aufgestellt. Auch die Osterkerze brennt alle Seelen (2. November), denn dann wird bei einer Beerdigung gleich gefeiert.
Die Osterkerze in evangelischen Kirchen
Obwohl sich die Traditionen unterscheiden, wird die Osterkerze in vielen protestantischen Kirchen das ganze Jahr über jeden Sonntagsgottesdienst angezündet. Denn jeder Sonntag ist ein Osterfest. So brennt es bis zum Gottesdienst am Karfreitag. Während des Gottesdienstes am Karfreitag wird er ausgelöscht und manchmal aus der Kirche getragen. Außerdem wird bei jeder Trauerfeier die Osterkerze angezündet. Denn gerade dort, wo der Tod so schmerzlich gegenwärtig ist, kann die Osterkerze, das Ostersymbol des Glaubens an die Auferstehung von den Toten, anwesend sein.
Am Ende des Kirchenjahres, wenn die Kerze noch nicht ausgebrannt ist, wird sie oft einem Kirchenmitglied übergeben.
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