WikiDer > Keimungsöffnung
Das Keimöffnung oder Tor oder Mikropyle (Altgriechisch: μικρός/mikros='small', πύλη/pulè='gate') ist eine kleine Öffnung im Integument (Samenmantel) dass die Nucellus (Macrosporangium) umgeben von der Eizelle (Ei Knospe) von Samenpflanzen. Die Keimöffnung bildet einen Kanal und befindet sich in der Regel am Ende der Samenanlage gegenüber der Samenanlage chalaza oder gericht marke (Anheftung des Leitbündels).
Der Begriff „Keimöffnung“ ist ein unglücklich gewählter Begriff, da er in vielen Fällen wenig mit Keimung zu tun hat. Die Funktion kann sein: Eingang für die Pollenkörner in den Nucellus, Öffnung, durch die ein Bestäubungstropfen abgesondert werden kann, um ein Pollenkörner einzufangen, oder ein Ausgang, durch den eine Wurzel wachsen kann.[1]
blühende Plfanzen
Bei Angiospermen ist in vielen Fällen die Pollenschlauch von dem Pollen dringen durch die Keimöffnung in die Eizelle ein, wodurch die Befruchtung stattfinden kann. Danach schließt sich die Keimöffnung. Die Keimöffnung befindet sich normalerweise in der Nähe des Nabel des Samens.
Die Keimöffnung wird von einem oder beiden begrenzt Samenhüllen (Integumente) der Eizelle. Im letzteren Fall wird die von der inneren Samenmembran offengelassene Öffnung "Endostomie" genannt, und die von der äußeren Samenmembran offengelassene Öffnung wird "Exostomie" genannt. Die Keimungsöffnung wird dann „bistomatisch“ genannt. Endostomie und Exostomie müssen sich nicht genau gegenüberliegen, wodurch die Keimungsöffnung eine Zickzack-Form erhält.
In den Samen von Angiospermen, der Wurzel des Keimens Embryo wachsen durch die Mikropyle heraus. Darauf verweist der Name "Keimungsöffnung" dieser Öffnung.
Gymnospermen
Bei der Palmfarne (Cycadeen) in der Eizelle entsteht eine Pollenkammer, weil die Zellen an der Spitze des Nucellus (Macrosporangium) degenerieren. Auf der Mikropyle bildet sich ein klebriger Bestäubungstropfen, in dem der Pollen verbleiben kann. Durch Trocknen des Bestäubungstropfens, der aus der Mikropyle austritt, wird der Pollen in die Pollenkammer gesaugt.
Bei einigen Gymnospermen (Bei der Gnetales, wie welwitschi, Ephedra und Gnetum) wird umgewandelt in a Mikropylarröhrchen Die gewachsene Mikropyle sondert einen Bestäubungstropfen nach außen ab, damit die Pollenkörner aus der Luft gesammelt werden können. Dies wird der "Tropfmechanismus" des Bestäubung erwähnt.
In einigen Nadelbäume (Lärche, Weißtanne, Douglasie und Zeder) befinden sich um die Keimungsöffnungszellen herum, die eine klebrige Substanz absondern.
Literatur
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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