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Oper Köln
Oper Köln
Oper Köln
Etabliert1902
OrtKöln, Offenbachplatz
Menschen
VorstandBirgit Meyer (Künstlerische Leitung); Patrick Wasserbauer (Geschäftsführer)
Gebäude
ArchitektWilhelm Riphahn
Gebaut1955-'57
Andere
Anzahl der Räume4 (einschließlich Theatersäle)
Offizielle Website
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Oper Köln ist ein Opernhaus in dem Deutsche Stadt Köln und auch der Name von a Operngesellschaftan dieses Gebäude angebaut. Das Theater befindet sich am Offenbachplatz im Kölner Stadtteil alte Stadt. Das Gebäude des Architekten Wilhelm Riphahn in Rekonstruktionsstil bildet mit den angrenzenden ein Ganzes Theater, Schauspiel Köln. Oper Köln ist ein organisatorischer Teil von Bühnen der Stadt Köln. Aufgrund umfangreicher Bauarbeiten wird das Theater ab September 2013 geschlossen und eine provisorische Halle wird als nächstes folgen Köln Hauptbahnhof als alternativer Spielort genutzt (Oper am Dom).

Geschichte

Das Theater in der Komödienstraße 1869, kurz vor dem Brand

Geschichte

Das erste Kölner Theater eröffnete 1782 in der Schmierstraße, die später in Komödienstraße umbenannt wurde. 1829 wurde dieses Gebäude durch einen Neubau ersetzt, ging aber 1869 bei einem Brand verloren. 1872 wurde in der Glockengasse ein neues Theater gebaut. In all diesen Theatern wurden alle Theaterformen präsentiert: Tragödien, Komödien, Kabarett, Oper, Operette und Ballett.

1902 wurde am Habsburgerring ein neues Theater eröffnet, ein großes, Neobarock Gebäude mit Innenrestaurant und Gartenterrasse. Das von Carl Moritz entworfene Theater im Wert von 3,9 Millionen Kennzeichen gekostet hatte, hatte einen Raum mit 1800 Sitzplätzen. Hier fanden bald die meisten Opern- und Ballettaufführungen statt; das alte Theater in der Glockengasse blieb Hauptbühne und präsentierte auch andere Theaterformen. Erst 1906 wurden diese Funktionen getrennt und man sprach von Opernhaus und Schauspielhaus. Julius Hofmann wurde Direktor beider Institutionen.

Erste Oper

Die technische Ausstattung der Oper Köln war zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf hohem Niveau und ermöglichte für die damalige Zeit technisch beeindruckende Opernaufführungen. Auch die Halle wurde gelobtAkustik. Die alte Kölner Oper war ein Sprungbrett für eine Reihe von Künstlern wie den Sängern the Peter Anders und Claire Dux und der Dirigent Otto Klemperer. Ein anderer Dirigent, Richard Strauss, war ein gern gesehener Gast.

Das Gebäude wurde in der Zweiter Weltkrieg Obwohl stark beschädigt, diente es nach dem Krieg noch viele Jahre als Übungs- und Verwaltungsgebäude. Es mag restauriert worden sein, aber 1958 wurde das alte Opernhaus abgerissen. An dieser Stelle entstand ein Bürogebäude, später ein Hotel.

Zweite Oper

Die Neue Oper 1957
Temporäre Halle Oper am Dom, 2014

1957 konnte das neue Opernhaus am Offenbachplatz des Architekten Wilhelm Riphahn bezogen werden, wo in den ersten Jahren bis zur Fertigstellung des Theaters 1962 auch andere Theaterformen präsentiert wurden. Die Eröffnungsvorstellung am 8. Mai 1957 fand im Beisein des Bundeskanzlers und ehemaligen Oberbürgermeisters von Köln statt Konrad Adenauer. Im Juli desselben Jahres Maria Callas Dort.

1961 wurde Opernstudio Köln gegründet, das erste Opernstudio im deutschsprachigen Raum, in dem begabte Sängerinnen und Sänger unter professioneller Anleitung Bühnenerfahrung sammeln konnten. 1996 wurde die Kinderoper gegründet, der erste in Europa.

In der Oper von Köln, einige wichtige WeltPremieren aufgetreten unter anderem Bluthochzeit (1957) von Wolfgang Fortner, Diese Soldaten (1965) von Bernd Alois Zimmermann und Liebe und andere Dämonen (2010) von Peter Eötvös. Von 1975 bis 1995 war Michael Hampe Intendant (Künstlerischer Leiter) und Direktor der Kölner Oper.

Oper Köln heute

Ab 1995 war Uwe Eric Laufenberg Intendant der Kölner Oper. Seine Nachfolgerin wurde 2012 Birgit Meyer. Geschäftsführer ist Patrick Wasserbauer. War Chefdirigent von 2002 bis 2015 Markus Stenz. Ein Höhepunkt der jüngeren Geschichte war die China-Tournee der Oper Köln im Jahr 2010. Während Expo 2010 wurde im Deutschen Pavillon in . präsentiert Shanghai zweimal das komplette Der Ring des Nibelungen inszeniert von Robert Carsen, während im neuen Opernhaus von Peking, es Nationales Zentrum für darstellende Künste, drei Mal MozartsDon Giovanni wurde gehört.

Beschreibung Gebäude und Wohnen auf Zeit

1953 gewann der Kölner Architekt Wilhelm Riphahn einen Wettbewerb für die Gestaltung des neuen Opernhauskomplexes. Auf Wunsch der Beteiligten korrigierte Riphahn den ursprünglichen Entwurf der beiden 35 m hohen Bühnentürme, wodurch sie nun ihre charakteristische schräge Form haben und mehr Licht spenden. Die Betonbühnentürme mit terrassenförmigen Fenstern nach außen umschließen die kubische Form der Hauptbühne der Oper. Das Ganze ist auf einem dreigeschossigen Unterbau positioniert, der mit roten Vokale. An diesen Unterbau schließt sich als rechteckiger Baukörper das etwas früher errichtete Schauspielhaus an.[1]

Mit 1.346 Sitzplätzen zählt die Kölner Oper zu den größeren Opernhäusern Europas.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts gab es Pläne, das Schauspielhaus und die Oper Köln abzureißen und durch Neubauten zu ersetzen. Aus Kostengründen wurde diese 2010 endgültig aufgegeben, auch weil das Gebäude jetzt im Bau ist Denkmalschutz (Denkmalschutz). Es wurde beschlossen, beide Gebäude zu renovieren.[2] Zur Spielzeit 2012/13 bezog die Oper Köln einen provisorischen Saal in der Nähe des Dom, Oper am Dom genannt, wo 1660 Zuschauer begrüßt werden können. Auf der Baustelle ist eine Infobox aufgetaucht, in der der Fortschritt des Bauvorhabens verfolgt werden kann. Der Neubau soll 2015 fertiggestellt werden.

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