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Geizhals Zeitung | ||||
Titelseite der ersten Ausgabe | ||||
| Genre | Haltbarkeit | |||
| Zielpublikum) | Alle, die mit weniger mehr erreichen wollen | |||
| Auflage | 4500 | |||
| Erste Ausgabe | 1992 | |||
| Neueste Ausgabe | 1996 | |||
| Nationen) | ||||
| Chefredakteur | Hanneke van Veen und Rob van Eeden | |||
| Verlag) | Wirtschaft mit Stil | |||
| ISSN | 0928-3714 | |||
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Das Vrekenkrant, Fachmagazin für die sparsame Seite der Niederlande war ein Zeitschrift die auf unbeschwerte, humorvolle, nicht-moralisierende Weise eine einfache und sparsame Lebensweise fördern wollte. Bald wurde dies beschrieben als weniger verbrauchen. Das Magazin erschien zunächst als sechsseitige Zeitung in einer Auflage von 250 Exemplaren. Am Ende stieg die Zahl der Abonnenten auf 4.500. Neben Artikeln über sparsames Wohnen und den sinnvollen Umgang mit Geld und Habseligkeiten enthielt der Vrekenkrant viele von Lesern eingesandte Spartipps. Diese wurde mit Cartoons des Illustrators Wesley und kleinen Illustrationen aus hauptsächlich alten anderen Zeitschriften beleuchtet.
Das Geizhals Zeitung war eine Initiative von Hanneke van Veen und Rob van Eeden. Das Magazin wurde 1992 aus Unzufriedenheit mit dem Überkonsum Anfang der 1990er Jahre gegründet. Eine der Inspirationen für die Macher des Geizhals Zeitung war Amy Dacyczyn, Herausgeberin und Autorin der of Tightwad Gazette, ein Magazin, in dem es auch um sparsames Wohnen, viel Selbermachen und Sparen ging. In den USA hatte das Magazin mehr als 100.000 Abonnenten.
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Das Magazin erhielt enorme Aufmerksamkeit, zunächst durch einen ganzseitigen Artikel in Der Telegraph vom 18. Juli 1992, gefolgt von Veröffentlichungen in fast allen anderen niederländischen Medien. In den mehr als vier Jahren seines Bestehens erschienen mindestens 750 Artikel in niederländischen Zeitungen und Zeitschriften, aber auch in ausländischen Zeitschriften wie Le Monde, Humor, Das Europäische und sogar eine indische Tageszeitung. Auch die Presse zeigte großes Interesse an Deutschland und den Niederlanden Geizhals paar umbenannt in "Das geizichste Ehepahr Europas". Das Paar trat in Dutzenden von Talkshows, Fernseh- und Radioprogrammen in den Niederlanden, Belgien, Deutschland und Österreich auf.
Das Magazin rief heftige Reaktionen hervor. So früh wie Marcel Hulspas liegt in den Vermittler vom 22. Mai 1992, warum die Macher der Geizhals Zeitung nicht ihr Leben als ultimative Ersparnis verkürzen. Auch eingereichte Tipps wie „Teebeutel auf der Wäscheleine“ sorgten für viel Heiterkeit. Mindestlöhne und Leistungsempfänger reagierten oft so: "Endlich eine Zeitschrift, die uns nicht auffordert, etwas zu kaufen, was wir nicht bezahlen können/wollen, sondern unsere Geldprobleme ernst nimmt."
Bis zum 22. November 1996 erschienen 28 Ausgaben des Magazins, die später als Buch unter dem Titel Die Geizhals-Zeitung komplett.[1] Nach Schließung der Zeitschrift gingen die vielen hundert Briefe an den Vrekenkrant als Zeitdokument ins Archiv des Zentrums für Volkskultur, heute Wissenszentrum Immaterielles Erbe Niederlande.
Herausgeber
Das Geizhals Zeitung wurde zunächst im Eigenverlag veröffentlicht. Ab 1994 eine von den Autoren gegründete Stiftung Wirtschaft mit Stil das Blatt aus. Diese Stiftung veröffentlichte auch Bücher und organisierte Kurse, Veranstaltungen und Vorträge. Die Bücher zur Konsumreduzierung und verwandten Themen wurden vielfach gedruckt und unter anderem auch in Deutschland veröffentlicht. Basierend auf dem Buch Dein Geld oder dein Leben angeboten Wirtschaft mit Stil Kurse von Hanneke van Veen und Rob van Eeden in den Niederlanden, Belgien, Deutschland und Österreich. Dein Geld oder dein Leben war eine komplett neu geschriebene Version des amerikanischen Bestsellers Dein Geld oder dein Leben von Vicky Robin und Joe Dominguez, die beschrieben, wie sie ihr Leben in den Griff bekommen haben, indem sie ihr (Ersparnis-)Geld detailliert aufzeichnen.[2]
Ein paar Monate nach dem Geizhals Zeitung gestoppt, ein neuer Verlag setzte das Magazin fort. Er hat es getauft auf Genug, nicht glänzendes Magazin für Minima und Maxima. Das neue Magazin, dessen Chefredakteurin Hanneke van Veen im ersten Jahr war, wurde nach dem Ökonomen "Die Ökonomie des Genügens" benannt. Bob Goldschwert.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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