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Spiritualismus, abgeleitet aus dem Lateinischen Spirituosen (Geist), kommt in drei Domänen vor, dem philosophisch, es theologische und der Okkulte Domain. In der Philosophie ist es ein wenig verwendetes Synonym für ontologisch oder metaphysisch Idealismus. In der Theologie ist es die Grundhaltung, die den direkten Kontakt zwischen der Seele und Gott als primär sieht, ohne das Eingreifen von Zwischenfiguren, Texten oder Ritualen. Als okkulter Begriff ist Spiritualismus ein Synonym von Spiritismus.
Das Adjektiv spirituell, auch aus dem Lateinischen abgeleitet Spirituosen (Geist), normalerweise nicht in direktem Zusammenhang mit Spiritualismus, bezieht sich aber auf Spiritualität, eine innere Erfahrung von (religiöser) Bedeutung.
Philosophie
In der Philosophie ist der Spiritualismus ein Synonym für den ontologischen oder metaphysischen Idealismus und damit ein Gegenstück zum Materialismus. Es ist eine Bewegung, die eine zentrale Funktion an der Geist - nicht so wie Angelegenheit - ordnet ihr die Wirklichkeit zu und begründet sie; in reinster Form gilt der Geist als ursprünglich und die Materie als eine Erscheinungsform des Geistes. Als Spiritualisten in der modernen westlichen Philosophie, besonders Leibniz und Berkeley erwähnt. In der klassischen Zeit kann der Dichter Erdnuss (GR: Erdnüsse, Und: Erdnuss) kann als derjenige angesehen werden, der in seinen Oden die Essenz einer spiritistischen Orphik einfängt Mystik erklärt, indem man der Seele einen göttlichen Ursprung zuweist, der nur vorübergehend im Körper verweilt, um nach dem Tod zu seinem Ursprung zurückzukehren.
Innerhalb der Philosophie wird neben der (sehr) breiten metaphysischen Strömung auch ein psychologischer Spiritualismus und ein moralischer Spiritualismus unterschieden. Der psychologische Spiritualismus betrachtet die psychischen Phänomene als vom physiologischen Menschen getrennt (ohne sie übrigens zu leugnen). Moralischer Spiritualismus begreift moralische Werte als Schöpfungen spiritueller Aktivität und trennt sie von physischen Ursachen und sozialen und/oder kulturellen Faktoren.
Der Begriff im philosophischen Sinne ist relativ selten.
Theologie
In der Theologie ist Spiritualismus die religiös Grundhaltung, die den direkten Kontakt der Seele mit dem höchsten Wesen als primäres Wesen und das daher alle anderen Mittler sieht (Bibel, Kirche, Dogmas, Sakramente, spirituelle Führer usw.) an zweiter Stelle oder lehnt sie sogar vollständig ab. Der Begriff wird insbesondere für Denker des 16. Caspar von Schwenckfeld, Sebastian Franck und David Joris die direkt vom Heiligen Geist inspiriert wurden, indem sie dem Text der Bibel folgen.
In dem Scholastik, wie unter anderem entwickelt von Albert Magnus und Thomas von Aquin, ist ein spiritistischer Dualismus ausgedrückt. Gegenüber spiritistischer Monismus dass sie dem Geist den Vorrang einräumt und die Materie nur als von ihr abgeleitet sieht, sie der Materie und dem Körperlichen getrennte Existenz zuweist, aber die Aktivitäten des Geistes und Intellekts sind nicht auf Materie und Körper reduzierbar. Es betont sowohl eine getrennte Bestimmung der Seele als auch die irdische Vereinigung von Körper und Seele in einem bestimmten Menschen.
Spiritismus
Spiritualismus ist heutzutage weit verbreitet im Sinne von Spiritismus (Verbindung mit Geistern). So heißt der größte niederländische Spiritistenverband, der seit 1888 besteht Niederländische Spiritualistenvereinigung "Harmonie".