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Kernlexicon

Es Kernlexikon von a Sprache, auch genannt zentral Wortschatz ist die Sammlung jener Konzepte, die zur täglichen menschlichen Erfahrung gehören, unabhängig von den Umständen oder der Kultur, in der diese Menschen leben. Dieses Kernlexikon besteht zu einem großen Teil aus Wörtern, die sich noch direkt auf Formen im Proto-Indoeuropäisch, der rekonstruierte Vorfahr der Indoeuropäisch Sprachen. Diese Wörter, die daher zum Kernlexikon gehören und von denen in den meisten indoeuropäischen Sprachen noch immer verwandte werden auch als Erbschaften bezeichnet.

Dieses Kernlexikon und insbesondere die Erbschaften spiegeln natürlich die Lebensweise einer älteren Gesellschaft wieder, wobei nicht klar ist, welche Gesellschaft dieser "Indoeuropäer" genau war.

Bedeutung Bereiche

  • Allerdings muss However Landwirtschaft praktiziert wurden, da im heutigen Kernlexikon noch Wörter mit Bezug zur Landwirtschaft zu finden sind:
Ziege hängt unter anderem damit zusammen Altsächsischgt, gotischGangarten; des Weiteren Lateinhaedus 'Bock'.
Milch kann gefunden werden in altes Englischmeol(u)c, Milch; weiter im Altgriechisch Verb amelgein 'Milch', Slowenischmlésti, Latein Mulgreē und in anderen Sprachen.
  • Verschiedene Wörter für Körperteile gehören zum zentralen Wortschatz:
Auge: unter anderem TschechischOK, Latein Okular, Sanskritakṣi-.
  • Es Wetter, Himmelskörper, es Landschaft und Pflanzen vertreten sind:
Schnee: Althochdeutschsnēo, Gothic schneit; mehr Altes Kirchenslawisch singen 'Schnee', Altirischsnechta und litauischsniẽgas.
Mond: Althochdeutsch mano; mehr Altgriechisch mn 'Monat', Litauisch Speisekarte 'Mond', Menü 'Monat'.
Hügel: Litauisch kuprà 'Buckel', Altkirchenslawisch Tasseŭ 'hoffen', albanischqipi 'hoffen'.
Buche: Latein fāgus, Altgriechischer Dachboden phēgós, Doric phāgós 'Eiche, Eichel'.
  • Das Kernlexikon besteht nicht ausschließlich aus Substantive. Ebenfalls andere Wortarten vertreten sind, zum Beispiel:
lange (Adjektiv)
schlafen (Verb)
zwei (Ziffer)
ich (Personalpronomen)
gestern (Adverb).

Beziehungen

Eine Reihe von Wörtern aus dem Kernlexikon sind miteinander verwandt. So ist Hügel im Zusammenhang mit Hüfte: Abgesehen vom Formverhältnis gibt es eine Bedeutungsähnlichkeit, die auf eine ursprüngliche Idee der "Krümmung" zurückgeht. Mond bezieht sich auf messen; der Mond war schon immer ein "Zeitmesser".

Sprachzweig

Ein Wort kann auf eine uralte Wurzel zurückgehen, die sich ja nicht auf Indoeuropäisch erstreckt, sondern auf a . beschränkt ist Ast dieser Sprachfamilie:

Laus 'parasitäres Insekt' beschränkt sich auf die germanisch (z.B. DeutscheLaus und SchwedischSchleife) und der keltisch (z.B. Walisischlau und Bretonischlaou).

Da diese Wörter aus einer Sprachphase vor Neuniederländisch geerbt wurden, können sie auch Erbstücke werden genannt. Das ist Definitionssache: Sie werden aus einer älteren Sprachphase geerbt, wenn auch nicht aus der ältesten uns bekannten.

Kein Kernlexikon

Obwohl noch immer eine beträchtliche Anzahl von Wörtern zum Kernlexikon gehört, wird es von den anderen Vokabeln noch immer übertroffen. Diese zahlreichen anderen Wörter stammen aus anderen Sprachen oder sind neue Wörter.

Aus anderen Sprachen

Aus anderen Sprachen entlehnte Wörter fallen in vier Kategorien.

  • Eingebürgert Lehnwörter Eine sehr große Gruppe von Wörtern, die aus anderen Sprachen entlehnt wurden, wobei wir an der Wortform oft nicht mehr erkennen können, dass es sich um ein Fremdwort handelt:
Tabelle (aus dem Lateinischen tabula), Laute (Arabischal-ʿūd)
  • Bastardwörter Jene Lehnwörter, deren seltsame Herkunft noch erkennbar ist, die aber dennoch eine Anpassung in der Form erfahren haben:
Fabrik (Französisch Fabrik, Latein Faber), Musik- (Französisch Musik-, Griechisch mousikè)
  • Seltsame Worte Diejenigen Lehnwörter, deren ursprüngliche Form zumindest in der Schreibweise erhalten geblieben ist:
inkognito (Italienisch), Mittagessen (Englisch)
  • Barbarei Wörter, die (noch) nicht zum Wortschatz der Sprache gehören; sie sind sprachfremd, werden aber verwendet:
Bräutigam (Englisch), Hut ab! (Französisch)

Wörter können Kategorien wechseln; mit zunehmender Etablierung rangieren sie in der obigen Reihe höher; sie können aber auch wieder aus der Sprache verschwinden. Aber natürlich werden sie nie zum Kernlexikon gehören.

Neologismen

Neologismen sind neu gebildete Wörter. Als Ganzes stammen sie weder aus dem Kernlexikon noch aus einer anderen Sprache, obwohl sie normalerweise bestimmte Elemente davon enthalten. Normalerweise geht es um Kompositionen oder Ablenkungen bestehender Wörter (ganz neue Wörter sind selten):

  • Hubschrauber, digitalisiert

Es ist nicht immer klar, ob ein Wort als Lehnwort oder als Neubildung anzusehen ist.

  • Fahrrad (oder Schlecht) war um 1870 ein Neuling. Sicherlich war es eine Wortschöpfung, aber wahrscheinlich wurde sie aus einem Lehnwort gebildet: Schlecht leitet sich von einem südlimburgischen Verb . ab dreckig „schnell laufen, sich schnell bewegen“ (vgl. Nordlimburgischmit dem Fahrrad gefahren, Eindhoven Fahrräder) und dieses Verb geht wahrscheinlich auf das französische Adverb zurück Geschwindigkeit 'schnell'.[1]