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Das Marienturm (ebenfalls Marienburg genannt) (Niederländisch: Maria Turm) war ein Wetterturm und war Teil der äußersten, die zwischen 1300 und 1350 gebaut wurde Stadtmauern des Deutsche Stadt Aachen. Das waltoren existiert immernoch. Er ist einer der wenigen verbliebenen Türme der Stadtbefestigung.
Ort
Der Marienturm befand sich im äußersten Ringwand im Norden zwischen den Ponttor (im Westen) und die Bergturm (im Osten). Es liegt zwischen Ludwigsallee und Saarstraße und ist stadteinwärts in Richtung Lousberg. Zwischen Marienturm und Ponttor lag einer der Wachhäuser der Aachener Stadtmauer: Wachthaus Posthäuschen. Zwischen Marienturm und Bergtor a Erker der Aachener Stadtmauer.
Geschichte
Der Marienturm wurde 1512 erbaut. Das heißt, der Marienturm wurde lange nach der Fertigstellung der äußeren Stadtmauer errichtet, die in den Jahren 1257 bis 1357 errichtet wurde. Bis dahin hatte es hier einen großen Wachturm gegeben. Sie unterscheidet sich in ihrer Höhe kaum von der Längerer Turm ebenso wie Sandkaultor. Er trug den Namen Breuerturm, Brauereisturmtur oder Brauersthorm. Die Lage des Gebäudes erforderte im 13. Jahrhundert eine beachtliche Höhe des Turms, da Angreifer nur von hinten abgewehrt werden konnten Lousberg abzuwehren. Dies änderte sich mit dem Aufkommen von Militärkanonen. Um diese als Geschützturm zu verwenden, wäre eine kleinere, stabilere Bauweise besser gewesen. Die Aachener Bürger beschlossen, den Turm abzureißen und durch den Marienturm zu ersetzen. Wegen seiner vier Meter dicken Mauern hielt er Kanonenangriffen viel besser stand als hohe, dünnwandige Türme.
Der Name Marienturm oder Marienburg leitet sich vom Tag der Grundsteinlegung ab. Dies geschah am 14. August 1512, einen Tag zuvor Maria Himmelfahrt.
Aus der Schlacht gegen den spanischen General de Grana im Jahr 1638 zeugen noch heute die Einschusslöcher in der Außenwand des Gebäudes vom Einschlag von Steinkugeln.
Am 6. August 1933 errichtete der damalige Aachener Oberbürgermeister im Erdgeschoss ein Denkmal für die Opfer des Erster Weltkrieg Gesendet.
Der Marienturm wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und zwischen 1950 und 1955 in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Heute ist das Gebäude eine der vielen Touristenattraktionen der Stadt.
Beschreibung
Der Turm hat vier Meter dicke Mauern. Das Erdgeschoss verfügt über mehr als zwei schmale Schießscharten, das Obergeschoss über fünf Schießscharten. Im Gegensatz zu den anderen Türmen der Stadtverteidigung und aus moderner Wehrtechnik hervorgegangen, war jeder zweite Schacht des Obergeschosses speziell für den Einsatz von Kanonen ausgestattet, während der Rest für die Verteidigung mit Geschützen vorgesehen war.
Die Turmkurve hat einen Durchmesser von 14,7 Metern und das in Richtung Stadt rechteckige Vorderhaus ist 13,4 Meter breit.
Auf beiden Seiten des Turms sind Reste der Stadtmauer zu sehen.
Inschriften
Am Turm befinden sich zahlreiche Inschriften und Tafeln. Ihre Texte sind wie folgt:
- O Saint Salvatoir du Retter Marieburg bin ich Genat.
- 1914-1918 | 1939-1945 | DIESES IM JAHRE 1512 ZUR VERSTÄRKUNG DER ÄUSSEREN STADTMAUER ERRICHTE BOLLWERK, MARIENBURG GEANNT, WURDE 1932 ZU EINEM EHRENMAL UMGESTALTET. IM KRIEGSJAHR 1944 STARK BESCHÄDIGT, 1950-1955 WIEDERHERGESTELLT.
- Übersetzung: 1914-1918 | 1939-1945 | Die 1512 zur Verstärkung der äußeren Stadtmauer errichtete Marienburg wurde 1932 als Mahnmal restauriert. Im Kriegsjahr 1944 stark beschädigt, restauriert 1950-1955.
- 1933 Wege gegen das Vergessen 1945 Aachen | Nach Planungen noch in der Weimarer Republik weihte am 6. August 1933 der nationalsozialistische Aachener Oberbürgermeister dieses „Ehrenmal“ für die deutschen Gefallenen des 1. Weltkrieges ein. Der andere Geist jener Jahre prägt dieses Bauwerk bis in die Gegenwart
Denkmal für die Kriegsopfer beider Weltkriege
Nach den Tagen des , entschieden sich die Aachener für Weimarer Republik dieses Denkmal zu errichten. Mit der Inschrift weisen sie ausdrücklich darauf hin, dass der Marienturm von einem NS-Bürgermeister eingeweiht wurde, die Entscheidung jedoch frei von NS-Einfluss war.
Im Inneren ist ein Stein Sarkophag eines Krieges. Dieses wurde 1933 vom Künstler Mathias C. Korr angefertigt.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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