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Rotkugelturm
Teilansicht von Aachen 1566 mit schematischer Darstellung des Rotkugelturms (über der Kirche)
Überblick über die Befestigungsanlagen in Aachen. Nummer 44 ist der Rotkugelturm.

Das Rotkugelturm (auch in der Literatur Rothkugelshurm, Rükogelsthorne, Rohkogelsthurm oder Schönhorn erwähnt) war ein Wetterturm und war Teil des Außenbaus, der zwischen 1257 und 1357 gebaut wurde Stadtmauern des Deutsche Stadt Aachen. Das waltoren existiert nicht mehr.

Ort

Im Äußeren Ringwand der Rotkugelturm stand im Osten zwischen den Adalbertstor (nach Nord-Nordosten) und die Wirichsbongardstor (nach Südwesten). Sie war in der Nähe dessen, was jetzt das ist Beeckstraße ist. Zwischen Rotkugelturm und Adalbertstor gab es keine weiteren Türme. Die Wettertürme befanden sich zwischen dem Rotkugelturm und dem Wirichsbongardstor Pulvertürmchen und der Schildturm.

Geschichte

Das Baudatum des Rotkugelturms ist nicht überliefert, er wurde aber vermutlich im 13. oder 14. Jahrhundert erbaut, da die äußere Stadtmauer in der Zeit von 1257 bis 1357 errichtet wurde.

Die Familie Roytküygel, die im 14. Jahrhundert in Aachen lebte, gab dem Gebäude wahrscheinlich seinen Namen.

Der Turm wurde Mitte des 19. Jahrhunderts abgerissen, als er 1830 dem Bau einer Gasfabrik weichen musste.

Beschreibung

Der Turm wird in der Literatur selten erwähnt und hatte nur geringe militärische Bedeutung.

Der Turm war wahrscheinlich rund oder teilweise rund mit a konisches Dach.