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Adalbertstor
Adalbertstor vermutlich 18. Jh., Holzschnitt von K. J. Gollrad
Überblick über die Befestigungsanlagen in Aachen. Nummer 43 ist das Adalbertstor.

Das Adalbertstor war ein Stadttor erbaut zu Beginn des 14. Jahrhunderts und war Teil der äußeren Stadtmauern des Deutsche Stadt Aachen. Das Torhaus existiert nicht mehr.

Ort

Das Adalbertstor befand sich am Ende der Adalbertstraße, die zum Ursulinertor in der Innenstadt führte. Sie war unmittelbar südlich der Kirche St. Adalbert im Osten der Stadtmauer.

Als Teil der äußeren Stadtmauer von Aachen lag das Adalbertstor zwischen den Kölntor im Norden und die Wirichsbongardstor im Süden. Zwischen dem Kölntor und dem Adalbertstor lag a Erker der Aachener Stadtmauer, einer der Wachhäuser der Aachener Stadtmauer und der Ufertürme das Wasserturm und der Adalbertsturm. Der Adalbertsturm befand sich in unmittelbarer Nähe des Adalbertstors. Zwischen dem Adalbertstor und dem Wirichsbongardstor lagen die Rotkugelturm, Pulvertürmchen und Schildturm.

Das Adalbertstor hatte als Äquivalent in der Innenstadtmauer die Ursulinertor.

Geschichte

Der Name des Tores leitet sich von der Umgebung von de . ab 11. Jahrhundert auf der Felsformation Adalbertsfelsen aufgerichtet Adalbertsstift. Später, an dieser Stelle, die Kirche St. Adalbert gebaut.

Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurde unmittelbar südlich des Adalbertsfelsens das Adalbertstor errichtet.

Das Tor wurde wahrscheinlich während der französischen Besetzung Aachens gebaut Napoleon gab 1804 Anweisungen, die militärische Bedeutung von Aachen zu minimieren, vollständig abgerissen.

Struktur

Das Adalbertstor wurde als kleiner dreigeschossiger Rechteckbau errichtet. Die Straße, die durch das Tor führt, existiert seit der Römerzeit und verband Aachen mit der Stadt Jülich. Der Durchgang wurde von Räumen für Wachen flankiert. Wie fast alle Aachener Stadttore hatte auch das Stadttor ein Vordertor. Zwischen Hauptgebäude und Eingangstor verlief ein rund 70 Meter langer geschwungener Damm. Auf der rechten Seite dieser Verbindung befand sich neben dem Wassergraben eine niedrige Mauer. Links war eine hohe Mauer mit Neigung.