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Marcionismus ist der dualistischGlaubenssystem das kommt aus den Lehren von Marcion von Sinope, die rund um das Jahr 144Anzeige (115 Jahre und 6 Monate nach seinem Kreuzigung, gemäß Tertullian im Adversus Marcionem, XV) in Rom wurde exkommuniziert. Innerhalb des marcionitischen Systems glaubte man, dass Christentum nicht raus Judentum entstanden war.
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Marcions Lehre war, dass Jesus einen bisher unbekannten Gott offenbart hatte. Der Gott des Alten Testaments war der Urheber des Bösen, a Demiurg, die nur für die Juden war. Gegenüber war der Gott der Neues Testament, der voller Gnade war und alle liebte und der sich in Jesus offenbarte. Marcion glaubte, dass Jesus nicht geboren wurde, sondern erschien plötzlich in Kapernaum, rund 29. Jesu Erfahrungen und Leiden waren nur Erscheinungen.
Marcion sah eine starke Trennung zwischen Geist und Materie (Dualismus) und da die Schöpfung nicht durch den guten Gott geschah und somit die Materie böse war, glaubte er nicht an die Auferstehung des Fleisches. Da der Gott des Alten Testaments ausschließlich die Juden begünstigte, lehnte Marcion das gesamte Alte Testament ab. Die Widersprüche, die zwischen den verschiedenen Evangelientexten bestanden, fielen ihm offenbar schwer: Er lehnte die „pro-jüdischen“ Schriften des Neuen Testaments ab: Matthew, Marcus, Aktionen und Hebräer (ein Brief, der erst später Paulus zugeschrieben wurde und als solcher umstritten ist). Außerdem entfernte er aus seinem Neuen Testament alles, was nicht seinen Ansichten entsprach, sodass er nur noch eine modifizierte Version von Lukas und zehn Briefe von Paul links. Er sah Paulus als den Einzigen Apostel dass es Evangelium nicht gefälscht hatte.
Die Marcionisten gründeten eigene Kirchen, die Marcion straff organisierte, mit klar definierten Aufgaben und Funktionen. Im Osten existierten diese Kirchen noch bis ins 4. Jahrhundert; im Westen verschwanden sie schneller, da Marcions Lehre dort mit der gleichgesetzt wurde Manichäismus.
Ähnlichkeiten und Unterschiede zur Gnosis
Die Frage, ob Marcionismus ist oder nicht gnostisch Strömung betrachtet werden kann, ist ein Punkt, der in diesem Bereich diskutiert wird. Es gibt einige Gemeinsamkeiten, aber auch wesentliche Unterschiede. Eine Ähnlichkeit besteht darin, dass beide die Ansicht teilten, dass die Existenz der Welt und des Menschen das Ergebnis einer Schöpfung durch einen bösen Schöpfergott ist. Es ist nicht bekannt, ob Marcion das Wort jemals für dieses Hiervoor verwendet hat Demiurg in seinen Schriften verwendet. Beide glaubten auch an einen höchsten unerkennbaren Gott, der in der Tat über das Irdische erhaben ist und sich auch kaum in irdische Angelegenheiten einmischt.
In Marcions System gibt es keine anderen göttlichen Gestalten als den höchsten Gott, den bösen Schöpfergott und Jesus Christus. In der Gnosis werden theologische Ansichten in ausgeklügelten mythologischen Geschichten und Konstruktionen artikuliert, die viele andere göttliche Wesen umfassen können. Diese fehlen im Marcionismus völlig.
Das wichtigste Element der Gnosis ist der Erwerb von Gnosis. Das ist die Einsicht in den Ursprung, die gegenwärtige Situation und das Schicksal des Menschen. Das zentrale Thema ist, dass der Mensch aus einer göttlichen Welt kommt und in seiner irdischen Situation einen göttlichen Kern in sich trägt, der aus dieser Welt stammt. Dieser Kern hat sich in der Materie oder im Bösen in der materiellen Welt verfangen. Wer die reale Situation kennt und somit auch um seinen göttlichen Kern und um die Möglichkeit der Rückkehr in die göttliche Welt weiß, hat die Gnosis. Erlösung in der Gnosis ist nicht die Vergebung von Sünden, sondern die Beseitigung von Unwissenheit. Unwissenheit ist die Erbsünde. Auch diese Begriffe fehlen im Marcionismus völlig. Für Marcion war die Erlösung nur durch den Glauben an Jesus Christus und seine Gnade möglich.
Beeinflussen
Im antiken Christentum übten die Marcionisten Einfluss auf die Hauptkirche aus. Als Vorbild für die Hierarchiebildung in der Hauptkirche diente die strenge Hierarchie, die Marcion in seiner Gegenkirche aufgestellt hatte. Letzteres gilt jedenfalls für die römische Kirche, da die Leitung des Bistums in der Zeit um Marcions Exkommunikation eher kollegial als hierarchisch organisiert war. Die Harmonisierung des Kanons durch Marcion führte zu einer Diskussion über biblische Hermeneutik lose, in der die Vielheit und der gegenseitige Widerspruch des Kanons in der Hauptkirche akzeptiert wurden. Als Erweiterung dazu wurde auch das Alte Testament bewusst beibehalten und damit die Verwurzelung des Christentums im Judentum bekräftigt. Tertullian widmete den Marcionisten ein Werk, in dem er ihre Praktiken und Ideen vehement kritisierte.