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Figuration Libre

Figuration Libre (freie Figuration) ist eine Kunstrichtung von Frankreich aus den 80er Jahren 20. Jahrhundert. Der Fluss fällt in den Neo-Expressionismus und kam gleichzeitig mit dem Neue Wilde und der Transavanguardia Italiana. Es war eine Reaktion auf die Rationalität der Konzeptkunst.

Name

Die Bezeichnung wurde eingeführt von der Fluss-Künstler Ben Vautier in einem Artikel im Kunstmagazin Flash-Kunst.

Künstler

Die Malgruppe wurde 1981 von Robert Combas, Remi Blanchard, François Boisrond und Herve Di Rosa. Außerdem haben sie es auch getan Richard Di Rosa, Louis Jammes und Tseng Kwong entlang.

Stilmerkmale

Der Stil zeichnet sich durch eine spontan erzählerische Bildsprache aus, in der visuelle Elemente der klassischen Kunst mit „trivialen“ Elementen der zeitgenössischen Kultur und Subkultur wie Werbung, Comics, Graffiti, Science-Fiction, Kinderzeichnungen, art brut und Pop-Art. Auch Einflüsse von Primitivismus wie Kunst aus Afrika und Ozeanien sind erkennbar.

Diese neue Malergeneration wurde von einer Vitalität und Lässigkeit angetrieben, die im Gegensatz zur Ernsthaftigkeit der Minimal Art und der Konzeptkunst und Arte Povera der 1970er Jahre stand auf Nostalgie zurückgreifen. Unschuldig und ohne Scham spielen sie mit unterschiedlichen Symbolen und Einflüssen und zielen ironisch auf den traditionellen Unterschied zwischen Hoch- und Alltagskultur. Die Künstler zeigen weniger Graffiti-Einfluss als die Amerikaner. Ihre Arbeiten beziehen sich eher auf Populärkultur: Monster und Roboter bei Di Rosa, Art Brut und arabische und afrikanische Symbolik bei Combas, Storytelling und Zirkus bei Blanchard, Werbe- und Industrieobjekte bei Boisrond.

Ihre Arbeit zeigt manchmal auch Affinitäten zu den Amerikanern Mustermalerei aus den 60er und 70er Jahren.[1] Die Methode ist auch ähnlich zu Neue Bildmalerei, Badmalerei oder Wilder Stil (z.B. Julian Schnabel) in den Vereinigten Staaten.

Ausstellungen und Museen

Diese Künstler stellten ihre Arbeiten zwischen 1982 und 1985 zusammen mit ihren amerikanischen Kollegen aus Keith Haring, Jean-Michel Basquiat und Kenny Scharfu im New York, London, Pittsburgh und Paris.[2]1985 nahmen die Künstler der Figuration libre an der Pariser Biennale teil, 2000 gründete Herve Di Rosa das Musée International des Arts Modestes (MIAM) in Sete.

Literatur

  • Herve Perdriolle: Figuration Libre. une Initiation à la Kultur Massenmedien, Editionen Axe Sud, 1984
  • Figuration libre und die neuen Figurativen, Ludwig-Forum für Internationale Kunst, Aachen 1991, ISBN 3-929292-03-3

Quellen

  1. Karin Thomas: Bis Heute. Still Geschichte der bildenden Kunst im 20. Jahrhundert., DuMont, Köln 1986, ISBN 3-7701-1939-8 , p. 13, 364
  2. Seite über Figuration libre bei blogspot.com

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