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SITZ 600 | ||||
SITZ 600N (Normal) | ||||
| Modelle | zweitürig Limousine | |||
| Produktionsjahre | 1957-1973 | |||
| Produktionsmenge | 783.745 | |||
| Klasse | Mini-Klasse | |||
| Nachfolger | SITZ 133 SITZ 127 | |||
| verbunden | ||||
| Fabrik | SITZ, Barcelona, | |||
| Layout | Heckmotor, Heckantrieb | |||
| Getriebe | 4 Gänge, Schaltgetriebe | |||
| Maße (L×B×H) | 3,29 x 1,38 x 1,35 m² | |||
| Radstand | 2046 mm | |||
| Masse | 600 kg | |||
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Das SITZ 600 ist ein Auto Model von SITZ, das in Spanien wurde ab Mai produziert 1957 bis August 1973 unten Lizenz aus dem Italiener FIAT.
Geschichte
1957 führte FIAT den Fiat 600 auf dem Turiner Autosalon. Das Auto war als Nachfolger des bekannten topolino (Maus) und hatte einen wassergekühlten Vierzylinder Motor mit hängendem Ventil mit der für die damalige Zeit charakteristischen Platzierung im Rücken. SEAT (Sociedad Espanola Automoviles de Turismo) wollte die Lizenzrechte für den 600 (und später auch für den Fiat 850). Fiat stimmte dem unter der Bedingung zu, dass die Produktion des SEAT 600 und 850 nur für den spanischen Heimatmarkt und nicht für den Export gelten würde.
Der SEAT 600 wurde aus neuem Stahlblech in der nordspanischen Stahlindustrie hergestellt. Die nationalistische Politik der damaligen Regierung verbot Importe aus anderen Ländern und so darf der SEAT zu Recht als spanisches Auto bezeichnet werden. Die italienische Variante wurde teilweise aus recyceltem Alteisen hergestellt und das erklärt, warum sie so schnell anfingen zu rosten.
Von 1958 bis 1975 wurde der SEAT 600 in Spanien gebaut. Insgesamt liefen 783.745 Exemplare vom Band. Wie sein italienisches Äquivalent hatte er einen Hubraum von 600 ccm bei einer Motorleistung von 22 PS. Dies reichte jedoch nicht aus, denn 1960 wurde der Motor auf 750 ccm und 32 PS vergrößert, woraufhin das Auto als SEAT 600D durchs Leben ging. Dieses Auto behielt noch die typischen vorderen Schließtüren bei. Der SEAT 600D soll Spanien mobil gemacht haben; 336.000 wurden produziert und waren besonders robust und daher beliebt. Auch die meisten spanischen Fahrschulen nutzten den 600er in den 60er und 70er Jahren als Trainingswagen.
1969 wurde der SEAT 600D durch den 600E ersetzt, der 245.000 Mal produziert wurde. Dieses Auto hat normal schließende Türen sowie einen modifizierten Innenraum. In Italien wurde zwischenzeitlich die Produktion der 600er Serie eingestellt und die gesamte Produktionslinie an verkauft Zastava im damaligen Jugoslawien. Deshalb durfte SEAT den 600er nach 1969 ins Ausland exportieren. Die spanischen 600 Exemplare wurden in den Niederlanden mit einem Fiat-Emblem versehen und gingen dann als „spanische Fiatjes“ durchs Leben.
Besondere Erwähnung verdient der 600 Especial. Diese Version war mit einem getunten Motor ausgestattet, der leicht 140 km/h erreichen konnte. Dieses Modell wurde in den Jahren '72 und '73 nur 17.000 Mal produziert, womit die 15-jährige Produktion des SEAT 600 in Spanien endete.
Die Produktion des 600er Modells wurde in Argentinien und Jugoslawien bis in die frühen 1980er Jahre fortgesetzt.
SITZ 800
Da SEAT die Lizenzrechte nicht von den Fiat 600 Multiplane (eine 4-/ oder 6-Personen-Taxi-Version) die Spanier bauten den Viertürer SITZ 800. Es basierte auf der bestehenden 600D. Es wurde um 34 cm verlängert und erhielt zwei zusätzliche Türen. Diese Variante wurde nur 18.000 mal gebaut und ist mittlerweile extrem selten geworden.
Auf Basis dieser verlängerten Bodenplatte wurden auch Lieferwagen von Aufbauherstellern gebaut Esteban Costa im Terrassa. Diese Variante ist noch seltener: nur 7000 Exemplare wurden gebaut.
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